Hoch die Tassen: Der Podcast ist da!

Eigentlich wäre es ja ein Video-Podcast gewesen. Aber leider ist Jochen besser im Fehler ausbessern, als im Webcam bestellen. Daher gibt es unsere Diskussion über Wertungssysteme und das soziale Stigma von Dosenbier „auf der Tonspur“, wie man in gewissen Verlagshäusern gern sagt.

OMG, es gibt sie wirklich! – Folge 1 –

In der historischen Folge 1 nehmen wir uns die Abschaffung von Wertungssystemen bei Eurogamer und Joystiq (RIP) zum Anlass über Sinn, Unsinn und Eigensinn der Bewertung von Spielen zu sprechen. Und ja, die Folge ist wirklich schon so alt…auch weil irgendjemand bei der ersten Aufzeichnung das Aufzeichnen vergessen hat. Aber wir wollen uns nicht mit Schuldzuweisungen aufhalten. Unser Podcast muss qua seines Taufnamens lösungsorientiert sein!

Falls Sie (ja, genau SIE!) zu den ersten Menschen gehören, die über diesen Podcast stolpern, wagen Sie (ja, immer noch SIE!) es ja nicht ohne Kommentar zu gehen. Wir wissen, die Soundqualität ist noch nicht ganz dem Dolby-Standard entsprechend. Alles andere an Feedback ist aber gern gesehen und gut zu gebrauchen. Übrigens: Diesen Podcast genießt man am besten womit? Genau!

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16 Gedanken zu “Hoch die Tassen: Der Podcast ist da!

  1. Jochen 12. April 2015 / 16:31

    Warum wollen wir uns eigentlich nicht mit Schuldzuweisungen aufhalten? Doch wohl bloß, weil du schuld bist!

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    • Andre 12. April 2015 / 16:34

      Die Diskussion, wer da jetzt einen Button geklickt oder nicht geklickt hat, führt einfach zu weit!

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  2. Swen-Eric 12. April 2015 / 18:14

    Wunderbare erste Folge und sehr interessantes Thema wie ich finde. Ich finde auch das sich das Bewertungssystem allgemein ändern muss. Ein mathematisches System funktioniert einfach nicht, was man ja bei der GameStar gut sieht. Jochen hat das ja ganz gut erklärt wieso.

    Ich selber lese keine Test mehr, die sind mir einfach zu lang und oftmals sind da auch Informationen enthalten die mich gar nicht interessieren.. Ich will nur die wichtigsten Informationen auf einmal – Sprich ein kleines Fazit mit Pro&Contra’s + eine Zahl. Am besten in einem Video verpackt wo man auch die jeweiligen Pro’s oder Contra’s sieht.

    Die Länge des Podcast finde ich perfekt, doch eine kleine Kritik habe ich trotzdem. Die Sprachqualität von André ist, meiner Meinung nach, noch verbesserungswürdig. Jochen hat eine warme und saubere Sprachausgabe, doch bei André ist es so das es hier und da oft kratz und ich es eher kalt empfinde, desweiteren bist du auch oftmals leise oder zu Laut. Denke das dies hier einfach am Mikrofon liegt? Verstehen konnte ich aber alles, daher auch nicht so schlimm. lese auch gerade im Text oben das Ihr das selber erwähnt habt 😀

    Freue mich auf die nächste Folge, die übrigens wann kommt? *lach*

    LG

    Swen-Eric
    (Kazuga)

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    • Andre 12. April 2015 / 22:57

      In einer Woche. Außer uns sticht der Hafer und wir veröffentlichen mal mehr als eine Folge pro Woche.

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  3. Nathan 12. April 2015 / 18:46

    Tolla Podcast. Ich freue mich schon auf das nächste Bier und begrüße es, dass das Niveau genauso hoch ist wie bei Stay Forever.

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  4. Sh4dow592 12. April 2015 / 19:10

    Schöne erste Episode mit einem spannenden Thema, auch wenn man das wohl nie zum Abschluss bringen kann. Hat auf jedenfall spaß gemacht euch zuzuhören werde bestimmt öfter mal vorbeischauen, dann vllt ja auch mit Bild und gutem Ton 😛

    Hier noch ein Vorschlag für ein mögliches Thema: Ubisoft-Formel und Sammelquests .. werden alle „großen“ Rollenspiele gleichgeschaltet(ja Jochen ich weiß du magst das Wort^^) oder wird es demnächst mal wieder mehr Abwechslung geben?

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  5. Andreas 12. April 2015 / 19:28

    Toller erster Podcast! Ich freue mich auf viele weitere.

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  6. Maxthejedi 12. April 2015 / 20:24

    Gute Unterhaltung, ein interessantes Thema, und dazu noch ein Grund zum Saufen, besser gehts nicht!
    Kritik gibt es zunächst mal keine, aber Ich werde noch was finden, so wahr ich hier sitze und noch nie aufgestanden bin.

    Und wehe, es kommt nicht bald exuisites Mittelschichten-Bier in der Flasche auf den Tisch, wir haben hier doch Klasse!

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  7. Philipp 14. April 2015 / 23:01

    Echt gelungener Podcast! Find es schön auch mal die Meinung von ‚Ìnsidern‘ zu hören. Macht weiter so.

    P.s.:
    Als Themenvorschlag: Was haltet ihr von der Verteilung der Produktion von spielen auf gefühlte tausend Zulieferer (selbst Star citiezen als Kickstarter Projekt hat inzwischen 3 externe Studios) wo wie ihr schon angesprochen habt selbst (oder grade) der Lead Desinger am ende keine Ahnung vom spiel hat? m.M.n. fördert das die von Shadow angesprochene ‚Gleichschaltung‘ vielleicht könnt ihr die Themen ja miteinander verknüpfen.

    LG
    Philipp

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  8. Gregor Van Stroyny 11. Mai 2015 / 21:39

    Ihr müsst euch nicht hinter „ich drücke es jetzt überspitzt aus“ verstecken…
    Die meisten Gamer sind blöd und die Redakteure müssten schon bekloppt sein um es nicht irgendwann zu erkennen. Mich könnt ihr nicht täuschen, kann mir sehr wohl vorstellen wie man über die Leser in der Redaktion denkt. Vielleicht nicht „spricht“ aber eben „denkt“.
    Da sind aber die Redaktionen an solchen Lesern maßgeblich selbst schuld. Die Hefte und Internetseiten werden doch nach dem Geschmack der dummen Masse gestaltet. Man kann sich also nicht wundern wenn vor allem auch solche angelockt wird. Nur die Klicks zählen. Es gibt da nichts was heiliger wäre. Hier unterscheiden sich die Redaktionen überhaupt nicht von manchen Produzenten die Jahr für Jahr den selben (Peng,Peng,Bumm,Bumm;Wrumm)Schrott in neuer Verpackung anbieten.
    Und lange Tests ohne Zahlenwertung durchzulesen? Ne, der Gamertrottel will am besten ein Video mit einer „Daumen hoch“ „Daumen runter“ Bewertung zum Schluss. Und bitte mit dem Redakteur im Videobild. Die Kinder haben heutzutage so wenig Idole und Vorbilder, da muss man doch mit einem Videoredakteur endlich Abhilfe schaffen.
    Kurzum, man hat solche Leser die man Verdient.

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    • Andre 12. Mai 2015 / 10:56

      Der Witz ist, das genau deine Haltung meiner Meinung nach problematisch ist. Genau wie du hört man in der Branche immer wieder „Die Masse ist blöd“. Und genau das ist Quatsch. Die überwältigende Mehrheit der Spieler ist nicht blöd und vielleicht sogar klug. Selbst unter denjenigen, die unsägliche Kommentare schreiben, sind sicher einige kluge Menschen. Intelligenz geht nicht automatisch mit Kultiviertheit einher. Auch das bestimmte Themen eine große Menge an Menschen anzieht hat nichts mit „dummer Masse“ zu tun, sondern mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner was Interesse angeht. Schreibe ich über Echtzeitstrategie, interessiert das nur Strategiespieler. Schreibe ich über einen Entwickler interessiert das nur den Teil der Spielerschaft, der sich für Entwicklungsarbeit interessiert. Schreibe ich aber über Sex in Videospielen oder dergleichen, interessiert das nicht nur viel mehr Spieler, sondern ist auch ein Wort, dass gerade auf einer Spieleseite so heraussticht, dass es zusätzliche Aufmerksamkeit garantiert. Kurz: Dieses „Die Masse ist doof“ empfinde ich meist als – sorry – elitaristisches Geschwätz. Alle sind dumm, außer ich! Es ist eine, wenn auch zutiefst menschliche, Unart sich automatisch über andere zu erheben, deren Geschmack weniger exotisch ist.

      Den Redakteur im Video zu zeigen ist übrigens etwas, dass ich stark befürworte. Bewertungen haben eine persönliche Komponente und basieren auf Vertrauen. Ich finde es da logisch, dass man denjenigen auch mal sehen will, der das Spiel beurteilt.

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      • Gregor Van Stroyny 12. Mai 2015 / 14:30

        Na, na… das habe ich nicht gesagt. Das war der Redakteur der „ein wenig überspitzt“ dies sagte. Ich meine nur dass ich es sehr wohl nachvollziehen kann und die Überspitzung gar nicht so spitz finde. Bleibe bei meiner Ansicht, verstehe aber wenn Klick-Abhängige sich dies nicht zugestehen dürfen, zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Es betrifft selbstverständlich nicht nur die Redakteure. Schon so mancher Rockstar nach dem obligatorischen „I love you“ zog von der Bühne mit ausgewachsener Verachtung der Massen die ihm zujubeln. Nicht anders bei der Politik.

        In der Zukunft wäre ratsam nicht die Kommentare anzugreifen sondern mehr darauf achten was der Redakteur bei der Aufnahme sagt. Oder wollen Sie mir ankreiden dass ich aufmerksam zuhören kann?

        Nichts für ungut

        Gruß

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  9. kuhpunkt 15. Mai 2015 / 16:46

    Ich bin erst gestern auf euren Podcast aufmerksam geworden und habe mir eben die erste Episode angehört… und mir ist da wieder eine Sache aufgefallen, die nicht ganz, aber zumindest indirekt mit dem Thema Spielewertungen zu tun und auch auf euch beide etwas zugetroffen hat. Das Problem ist sehr oft einfach nur die Kommunikation. Kommunikation besteht immer aus 2 Teilen – Sender und Empfänger. Weil mindestens 1 Teil davon aber nicht immer gut funktioniert, reden beide endlos lang nebeneinander her und kommen zu keinem Ergebnis, weil keiner den anderen versteht und weiss, worum es nun überhaupt eigentlich geht.

    Ohne eine gemeinsame Diskussionsgrundlage kann das einfach nichts werden. Ich möchte daher einfach mal den kontroversen Resident Evil Remastered Test vom Kai aufgreifen. Entweder hat sich Kai nicht ordentlich ausgedrückt, die Leser/Zuschauer vom Testvideo haben ihn nicht verstanden – oder beides.

    Zur Diskussionsgrundlage: Ich kenne Resident Evil und habe es damals auf der ersten Playstation gespielt, es für sehr sehr gut gehalten und habe Kais Testvideo zum Remake gesehen.

    Kai kritisiert zum Beispiel das Speichersystem. Und das, ich behaupte sogar, dass das objektiv ist, zu Recht. Das Problem? Es ist nicht wirklich definiert, was er daran kritisiert, nennt das mit Farbbändern aus der Truhe und spricht von Autosaves. Die Bedeutung des Speichersystems für das Spielerlebnis wird dabei nicht beachtet – und das bricht der Kritik das Genick.

    Resident Evil ist ein Spiel, das sich durch seine Limitierungen definiert. Seien es Heilkräuter, Munition, Inventar- oder Speicherplätze. Gibt man dem Spieler mehr Munition, Autoheal und unendlich Speichermöglichkeiten, ändert sich das Spielerlebnis radikal. Man könnte wie ein Vollidiot durchrushen und sich um nichts kümmern. Nichts hätte eine Konsequenz. Durch diese Limitierungen ergibt sich doch erst die gewünschte Anspannung – ein falscher Schritt und man wird bestraft. Bestrafungen (zum Beispiel durch das erzwungene Wiederholen von längeren Abschnitten) sollen aus Sicht des Spielers so gut wie möglich vermieden werden. Wer nicht vorsichtig ist, beisst also ins Gras. Angsthasen werden aber auch dazu gezwungen, sich der Angst zu stellen, indem sie durch die Speicherlimitierung nicht einfach nach jedem erledigten Gegner speichern können.

    Das ist eine einfache Spielmechanik. Die hat vor 20 Jahren funktioniert und funktioniert auch heute noch genauso gut (Dark Souls ist da ja ähnlich: man kann nicht überall speichern, sondern nur am Lagerfeuer und wer nicht vorsichtig ist, wird mit dem Verlust der wertvollen Seelen bestraft, was den Reiz erst ausmacht. Wenn Scheitern keine Konsequenz hat, gibt es keine Anspannung.). Mit Nostalgie oder veraltetem Gameplay hat das absolut nichts zu tun.
    Veraltert ist die Art und Weise, wie gespeichert wird. Es ändert faktisch nichts am Spielerlebnis, wenn das Speicherband einfach eine Anzeige im Menü wäre, die anzeigt, wie oft es noch verwendbar ist. Die Limitierung wäre immer noch da. Zur Kiste gehen, einen Gegenstand ablegen, das Band ins Inventar packen, speichern und dann wieder alles zurückpacken ist hingegen einfach nur nervig und „unmodern“. Welchen Zweck soll das bitte erfüllen? Findet das Spiel dadurch irgendjemand auch nur ansatzweise spannender? Ich bezweifel es.

    Der zweite Punkt, den Kai kritisiert, ist noch viel stärker mit der Limitierung verbunden. Während das Speichern im Original schon genauso unschön gelöst wurde(Zur Klarstellung: nicht die Limitierung, nur das ständige Umpacken), ist die Sache mit dem Kerosin und Feuerzeug doch ein riesiger Unterschied. Im Original sind die erledigten Zombies nicht wieder aufgestanden und es gab keinen Grund, sie zu verbrennen/sie verbrennen zu müssen. Es verkleinert künstlich das sowieso schon kleine Inventar um 2 Plätze. Welchem Zweck dient das? Das Spiel wird dadurch nicht einmal im Ansatz schwieriger. Stattdessen zwingt es dich dazu, eine Entscheidung zu fällen: Backtracking oder mehr verbrauchte Munition. Backtracking ist in den seltensten Fällen clever eingesetzt und streckt hier nur die Spielzeit mit nervigem hin- und hergerenne. Es ist eine sinnlose Bestrafung für den Spieler. Es hat mit dem eigenen Handeln, mit intelligentem Vorgehen und überlegtem Gebrauch vom Inventarplatz absolut nichts zu tun und ist im Hinblick auf das Original eine signifikante Verschlechterung.

    Das sind im Grunde zwei kleine Punkte, die einen grossen Unterschied ausmachen. Feste Speicherpunkte/Schreibmaschinen so lassen wie sie sind und das Farbband fest im Inventar mit der Limitierung einbauen sowie den Käse mit Feuerzeug/Kerosin wieder rausnehmen. Schon wäre das Remake massiv besser und flotter, ohne dass die Anspannung und das, was das Original ausgemacht hat, auch nur in irgendeiner Weise verloren gehen würde.

    Ob man deswegen bei der Wertung nun in den 60er-Bereich runtergehen musste, möchte ich nicht beurteilen. Aber genau diese Punkte waren es, da bin ich mir recht sicher, ausschlaggebend für viele. Entweder Kai hat das nicht gut genug formuliert oder die Leser waren unfähig dazu, diese Änderungen/Kritik objektiv zu hinterfragen, weil sie nur „Speichern mit Farbband ist doch doof“ gelesen und nicht begriffen haben, was daran kritisiert wird.

    Wie gesagt: Kommunikation. Wenn das, was vom Sender gemeint wird, nicht deutlich genug vermittelt wird und/oder wenn der Empfänger die Botschaft nicht richtig versteht, gibts Probleme.

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  10. Tim B 26. Mai 2015 / 0:48

    Hey Andre! Ich bin leider erst jetzt auf das hier alles gestoßen,allerdings ist während dem anhören des 2. Teils plötzlich gesagt worden dass jetzt alle teile bis auf 6 und 7 Offline sind,
    ist da irgendwas kaputt?

    WER IST DENN JETZT SCHULD *confused*

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    • Andre 26. Mai 2015 / 1:00

      Huch! 😀 Meine Kreditkarte musste ich vor kurzem sperren lassen, weil die Nummer scheinbar in falsche Hände gefallen war. Die war aber als Zahlungsmittel bei Soundcloud hinterlegt (ja, ich bezahle tatsächlich auch noch dafür, dass ihr das hören könnt, derzeit…^^) und die haben nach Ablauf des Monats jetzt kurzzeitig den Account limitiert. Sollte nun alles wieder da sein. Danke für den Hinweis! 🙂

      PS: Wenn’s dir gefällt, denk an die iTunes-Bewertung! 😉

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  11. Axel 7. Juni 2015 / 23:45

    Zum Thema Spielewertungen:

    Also heute sieht es doch so aus, dass man Spielewertungen nicht mehr nutzt um gesagt zu bekommen, ob ein Spiel gut ist oder nicht. Dafür schaut man sich Gameplayvideos an (keine Lets Plays!) um abzuschätzen, ob einem das Spiel nun interessiert oder nicht.

    Viele wollen einfach nur die eigene Meinung bestätigt wissen. Und wenn der Tester eine andere Meinung hat wird auf zwei Arten reagiert:

    – Der Rezipient sagt: „Ihr seid viel zu subjektiv“, da er annimmt das er natürlich der viel Objektivere, ihn gefällt das Spiel ja schließlich.

    – Oder: „Ihr versucht viel zu objektiv zu sein“ – meistens kommt das dann, wenn einem selbst ein Spiel gefällt was unübersehbar Macken und Schwächen hat, aber an anderer Stelle überzeugt.

    Nur bei absoluten Nischengenres wie eben iOS-Gaming wird tatsächlich noch auf Tests „gehört“ – einfach weil hier die Vergleiche fehlen. Es gibt einfach kaum Blogs und Webseiten, die sich auf iOS-Gaming spezialisieren! Ich merke das immer wieder, wie Leser mir dankbar sind, aufgrund meiner Empfehlungen.

    Aber sonst haben sich die Zeiten einfach geändert und man müsste sich gerade als Spielezeitschrift – also Print – von den klassischen Tests längst verabschiedet haben. Die gibt es im Netz zu genüge. Stattdessen müsste man Inhalte liefern, die man NICHT im Netz bekommt. Tiefgründige Interviews und Stories über Entwickler und Spieleentwicklung (wie bei der britischen „RETRO“ – nur eben auf heutige Spiele übertragen). Erklärungsstücke, historische Einordnungen, usw. Artikel für die man sich Zeit beim lesen lassen sollte. Wo man auch mal nachdenken kann.

    Stattdessen sehen die ganzen Printmagazine aus wie ausgedruckte Internetseiten – fies gesagt. Sie bieten einfach keinen inhaltlichen Mehrwert. Und kreativ sind sie auch nicht. Das hat den Printmagazinen das Genick gebrochen, indem man meinte, man könnte was verkaufen, was es im Netz kostenlos gäbe.

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