Runde #9: Spielemyth…Oh, nein, Jochen lästert wieder über die Spielepresse! (Spielemythen Teil 3)

Irgendwie bringen wir in dieser Folge unsere biblische Folge über die größten Spielemythen zu einer Art Ende. Allerdings nicht ohne dass Jochen jeden Punkt zum Anlass nimmt, mal wieder über die Spielepresse herzuziehen. Zum Glück für den Zuhörer gelingt es Andre aber den Gebauerschen Vortrag durch wertvolle Einwürfe zu unterbrechen, wie zum Beispiel: „Äääääähh…“, „Ja, ab…“, „Hmmmm, naja…“ oder den harten retorischen Haken: „Wenn ich dazu auch mal was sagen dü…“.

Nach der heutigen Demonstration an Thementreue und Diskussionskultur ist vermutlich der richtige Zeitpunkt gekommen um daran zu erinnern, dass es noch circa 98% unserer Zuhörer versäumt haben, uns die verdiente 5-Sterne-Wertung auf iTunes zukommen zu lassen. Das muss anders werden! (auch unverdiente 5-Sterne-Wertungen werden akzeptiert).

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18 Gedanken zu “Runde #9: Spielemyth…Oh, nein, Jochen lästert wieder über die Spielepresse! (Spielemythen Teil 3)

  1. rammmses 7. Juni 2015 / 20:08

    Zum Thema früher wurden Spiele länger in den Redaktionen getestet: Die Debatte gab es vor einiger Zeit auf GamersGlobal, nachdem Jörg Langer einen sehr negativen Meinungskasten zu Alien Isolation geschrieben hat. Dabei kam dann heraus, dass er das Spiel nur 2-3 Stunden (darunter auf einer Messe) gespielt hatte. Den Vorwürfen entgegnete er, dass es grundsätzlich sehr unüblich in der Branche sei, Spiele (insbesondere längere) für Tests durchzuspielen, da das von der Arbeitszeit nicht rentabel sei. Sinngemäß kam dann noch so etwas wie „Ein erfahrener Spieleredakteur kann ein Spiel nach wenigen Stunden besser einschätzen als ein Laie nach 100 Stunden“. Hat recht viel negatives Feedback gebracht, aber interessant das mal so zu hören.

    PS: DLCs sind schon fertig naja, Vorarbeit sicherlich, aber z.B. die DLCs zu Bioshock Infinite, die über 1 Jahr nach Release erst fertig waren, sind denke ich nicht während des Hauptspiels zum Großteil entstanden, zumal das Studio auch erst danach aufgelöst wurde. Ubisoft beschäftigt zudem externe Studios mit DLCs, wie etwa bei Watch Dogs oder AC Unity, die natürlich schon vor Ende der Hauptentwicklung damit begonnen haben, aber sie sind eben nicht aus dem Spiel „rausgeschnitten“ oder parallel beim selben Entwickler entstanden. Da muss man schon etwas differenzieren. Na, bin mal gespannt, auf eure Folge dazu.

    PSS: Blade Runner war ein sehr gutes Spiel! 😉

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    • Jochen 8. Juni 2015 / 12:29

      Dass Meinungskästen nach 2-3 Stunden entstehen, ist in der Tat keine Seltenheit … ich kenne Kollegen, die produzieren solche Kästen, ohne das Spiel überhaupt gespielt zu haben …

      Wobei ich grundsätzlich mit Jörg Langer d’accord bin: Ein *guter* Redakteur muss in der Lage sein, nach 2-3 Stunden einen fundierten Meinungskasten beizusteuern. Problematisch ist in meinen Augen weniger der Umstand, dass nicht jedes Spiel von vier Redakteuren stundenlang obduziert wird, sondern die Tatsache, dass das Spielen inzwischen nur noch einen Bruchteil (wenn überhaupt) der täglichen Arbeit einnimmt. Es gab beispielsweise Wochen, da habe ich während der regulären Arbeitszeit keine einzige Minute gespielt. Das war a) früher anders und ist b) in meinen Augen eine mittelfristige Katastrophe für die Fachkompetenz innerhalb einer Fachredaktion.

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      • Sebastian Klein 12. Juni 2015 / 13:49

        Die Frage an der Stelle ist für mich, warum sich das auf einen Redakteur beschränkt. Es ist ja nun nicht so, als wäre das großes Expertenwissen. Ich spiele seit den frühen 90ern Videospiele und ich traue mir auch zu, nach 2 – 3 Stunden erstmal vorläufig eine fundierte Meinung zu einem Spiel gebildet zu haben. Zumal wir uns in Zeiten befinden, bei denen 2 -3 Stunden schon mal locker 1/3 der Nettospielzeit ausmachen. Ich glaube, in der Regel kann man an so einer Stelle relativ gut interpolieren, was das Spiel die restliche Zeit noch so bringt.

        Schwierig wirds dann halt, wenn ein Spiel plötzlich nicht 10, sondern 100 Stunden lang ist. Oder wenn ein Entwickler zum Ende hin die Luft ausging – oder im Gegenteil: Wenn sich die ganze Motivation tatsächlich erst aus Gründen nach dieser Zeit bildet. Möglicherweise driftet ein Spiel, das (absichtlich) konventionell beginnt aber nach der Hälfte der Zeit in völlig unerwartete Sphären ab. Da wird es dann natürlich schwieriger.

        Leider hört man von Jörg Langer mittlerweile aus verschiedenen Quellen Dinge, die seinem Ruf eher schädlich sind. In alten Gamestar-Tagen kam er wesentlich cooler rüber als er tatsächlich zu sein scheint. Auch bei GamersGlobal setzt er sich meines Erachtens häufig kein Denkmal.

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        • Andre 13. Juni 2015 / 0:15

          Natürlich gehört dazu auch Expertenwissen. Das kann ein eifriger Spieler natürlich auch besitzen. In einzelnen Spielen kennen sich Hobbyisten ja oft sogar viel besser aus, als ein Journalist. Der Fachredakteur sollte aber ein breiteres Fachwissen und ein besseres Verständnis für Spiele mitbringen, als der Durchschnittsspieler. Ich vermute, dass sich Jochen darauf bezog. Viele Spieler wissen nach den 2-3 Stunden vielleicht auch das die Steuerung schlecht ist, die KI ein bisschen doof etc. Der Redakteur sollte in der Lage sein nicht festzustellen, dass das so ist, sondern warum.

          Jörg Langer war zu mir persönlich immer ausnehmend freundich. Insofern kann ich aus eigener Erfahrung kein schlechtes Wort über ihn verlieren. Sein Auftreten in manchen Beiträgen bei GG finde ich unglücklich…aber immerhin interessanter als weichgespült, so aus Leser-Perspektive. Aus Mitmenschen-Perspektive, kann das dann ganz anders aussehen.

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  2. Riv4n 7. Juni 2015 / 23:52

    @Rammses: Dir mlöchte ich mich doch gleich einmal anschließen – Bladerunner war ein super Spiel 😀

    Ich glaube ich verstehe worauf ihr hinauswollt mit der Aussage Bladerunner war kein gutes „Spiel“, wobei ich auch nach vielen Jahren die Faszination dafür hatte, das Spiel endlich einmal zu verstehen. Viele Ereignisse waren nie gleich reproduzierbar, aber allein diese Auswertung der „Suchbilder“ fand ich der Hammer! Spielerisch leider nicht ganz optimiert, aber das Spiel hatte mal (schon damals) den Anspruch innovativ zu sein.

    Großes Lob an Andre, den Audio-Technikus: Die Qualität und Lautstärke von euch beiden war in dieserm Podcast eine wahre Ohrenweide, bzw nicht der Totalausfall, wie die letzten Aufnahmen. Danke!

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  3. Neon 8. Juni 2015 / 1:17

    Hi,

    ich höre diesen Podcast eigentlich immer beim Autofahren und hatte daher bislang keine Gelegenheit dazu, spontan einen Kommentar zu hinterlassen.

    Das möchte ich nun nachholen und zunächst einmal Lob verteilen: Mir gefällt sehr, wie hier mit viel Sachverstand übergeordnete Themen der Spielebranche und -kultur tiefgründig besprochen werden. Bitte macht noch lange weiter so!

    Beim Zuhören habe ich regelmäßig den Impuls entweder energisch zuzustimmen oder zu widersprechen. Vieleicht noch rechtzeitig vor der Folge über DLCs möchte ich vorher gerne meinen Senf dazugeben.

    Es hat mich ehrlich gewundert, dass Jochen hier die Behauptung „Der DLC ist erst nach dem Spiel entstanden“ als Mythos gesehen hat. Viel eher hätte sich hier meiner Meinung nach die quasi gegenteilige Behauptung geeignet: „Der DLC wurde einfach aus dem Spiel herausgeschnitten und wäre früher umsonst mitgeliefert worden!“

    Diese Behauptung lässt immerhin zwei wichtige Dinge außer Acht: 1. Es wird nicht beachtet, dass das Budget nur deshalb bewilligt worden ist, weil der Publisher mit dem Spiel und den DLCs als Einnahmequellen kalkuliert hat. Ohne den DLC müsste das Spiel also an anderer Stelle zusammengestrichen werden. 2. Es wird vergessen, dass Inhalte, die es früher nicht mehr zum Release eines Spiels geschafft haben, oft einfach ersatzlos gestrichen wurden, und die Spieler davon nie etwas mitbekommen haben.

    Die Behauptung „Der DLC ist erst nach dem Spiel entstanden.“ sehe ich ehrlich gesagt eher als Strohmann-Argument von DLC Gegnern, um auf DLC einzudreschen. Übrigens vergleichbar mit dem Argument „Ohne Raubkopierer hätten wir für jede Raubkopie ein Exemplar mehr verkauft.“, dass ich so auch lange nicht von einem Publisher gehört habe, es ihnen aber immer wieder unterstellt wird.

    Ansonsten muss man meiner Meinung nach DLC differenziert betrachten. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist praktisch immer schlecht, aber die Inhalte selbst schwanken qualitativ zwischen völlig enttäuschend bis zu deutlich besser als das Hauptspiel.

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    • Riv4n 8. Juni 2015 / 11:49

      Ich finde Neon hat schon auch Recht: DLCs einfach nur um den Ranting und Bashings wegen zu diskreditieren, finde ich auch nicht richtig. Anfangs war das ja auch gar keine soo schlechte Idee. Ein gutes Beispiel war zunächst Borderlands mit seinen DLCs. Ein zwei Monate nach dem Durchspielen des Spiels hatte man die Gelegenheit, sich noch einmal mit einer netten, abgedrehten Sidequest zu beschäftigen, die SO nicht zwingend im Spiel sein hätte müssen -> wurde von mir nicht vermisst.

      Auch das Preis Leistungsverhältnis hat da noch ein Stück weit gestimmt. (Vergleich Addons früher und DLCs heute). Diese ganze Sache ist aber in einem sehr schlechten Trend immer mehr ausgeartet und ich kann heute für Skin-DLCs etliche Euro hinblattern. Selbst Gearbox hat es sich versaut mit dem Season-Pass, mit dem man nicht nur die Katze im Sack kauft – es war noch nichtmal einen ganze Katze! Schön säuberlich hat man (soweit ich mich erinnere) einen Story DLC und eine Klasse abgeknapst :-/ Und das sind leider noch die positiven Beispiele…

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      • Andre 8. Juni 2015 / 20:16

        Zuerst muss man natürlich wie bei der Free-2-Play-Episode beachten, dass wir gerne mal recht einseitig sind, wenn es um solche Rants geht. Der Podcast soll ja eher ein Branchen-Stammtischgespräch sein und keine ausgewogene Analyse, auch wenn wir uns sicher Mühe geben, nicht zu platt zu sein (zu wirken? ;)). Zum anderen: War nicht auch einer der Borderlands-DLCs ziemliche Gülle (der, der nur diese Arena freigeschaltet hat)? Und zum dritten hast du natürlich Recht, dass es auch gute DLCs gibt. Ich weiß nicht mehr, ob ich’s in der Folge gesagt habe, oder im Gespräch danach, aber die GTA IV DLCs zB fand ich schon sehr gut (insbes. Lost & Damned).

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    • Jochen 8. Juni 2015 / 12:13

      1. Es wird nicht beachtet, dass das Budget nur deshalb bewilligt worden ist, weil der Publisher mit dem Spiel und den DLCs als Einnahmequellen kalkuliert hat. Ohne den DLC müsste das Spiel also an anderer Stelle zusammengestrichen werden

      Diese Annahme ist aus mehreren Gründen problematisch. Zum einen ist das klassische Publisher-Modell ohnehin scheintot und wesentlich komplexer als „ich stelle mal ein Budget zur Verfügung“. Zum anderen dienen DLCs schlicht nicht zur Querfinanzierung anderer Spielbestandteile, sondern zur Gewinnmaximierung. Natürlich kalkuliert der Hersteller dabei mit zusätzlichen Einnahmen. Aber diese Einnahmen sind grundsätzlich vom Hauptspiel entkoppelt; zum Beispiel schon deshalb, weil bei DLCs in der Regel keine bzw. nur sehr wenige Zwischenhändler involviert sind und deshalb eine ganz andere Kalkulation existiert.

      Am Rande: Das macht übrigens den gerne gezogenen Vergleich DLC-Kosten/Hauptspiel-Preis („hey, bei DLC X kriege ich 8 Stunden für 15 Euro – CoD will dafür 50 Euro!!11elf“) zu einer grandiosen Milchmädchenrechnung, weil der Hersteller beim DLC eine vollkommen andere Marge einfährt.

      2. 2. Es wird vergessen, dass Inhalte, die es früher nicht mehr zum Release eines Spiels geschafft haben, oft einfach ersatzlos gestrichen wurden, und die Spieler davon nie etwas mitbekommen haben.

      Das wird nicht vergessen. Das ist bloß heute noch haargenau so und daran haben DLCs auch nicht das Geringste geändert 😉

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      • Riv4n 8. Juni 2015 / 13:37

        Das mit der Milchmädchenrechnung verstehe ich nicht ganz. Mich als Konsument kümmert es doch im Grunde genommen nur, wieviel Zeit an Spielspaß ich für mein Geld erhalte (bei mir sage ich immer, dass 1€/h ziemlich fair ist). Wieviel Gewinnmarge nun der Hersteller einfährt, kann mir doch relativ egal sein, oder ist das zu einseitig gedacht?

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      • Jochen 8. Juni 2015 / 13:56

        Jein. Einerseits ist es natürlich völlig legitim, das ausschließlich aus Konsumentensicht zu betrachten und zu sagen: Mir doch egal, wie das finanziert wurde, 10 Euro für 10 Stunden DLC sind prima.

        Andererseits ist diese Herangehensweise ein bisschen … wie soll ich sagen? … naiv. Denn was auf den ersten Blick wie ein fairer Deal aussieht, ist in Wirklichkeit maßlos überteuert, und du hast es im Zweifelsfall sogar schon mal bezahlt. Natürlich kann man jetzt wieder sagen, 10 Euro sind 10 Stunden sind 10 Euro … aber das scheint dir ja nur deshalb fair zu sein, weil du es mit dem Preis von Vollpreisspielen vergleichst. Und dann kommt halt das Milchmädchen mit seiner Rechnung …

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      • Neon 8. Juni 2015 / 22:35

        Ich kann Deiner Argumentation, dass Publisher DLC separat kalkulieren, nicht folgen. Ich glaube stark daran, dass Publisher Projekte insgesamt kalkulieren, mit allen Kosten und Erträgen. Das läßt sich rechnerisch schon bewerkstelligen.

        Was Du da als Milchmädchenrechnung und weiter unten als naiv bezeichnest ist vor allem mal rational. Um es nochmal andersherum deutlich zu sagen: Es ist irrational seine eigenen Kaufentscheidungen davon abhängig zu machen, ob sein Gegenüber dabei ein gutes Geschäft macht. Allein entscheidend ist, ob der Preis den man zahlt mit dem Spaß, den man selbst aus dem DLC zieht, in einem angemessenen Verhältnis stehen.

        Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Wenn man das einmal verinnerlicht hat, macht das Leben gleich ein Stück mehr Spaß. Man denkt nicht mehr dauernd darüber nach, ob man vieleicht über den Tisch gezogen wird und vor allem läßt man sich keine guten Angebote mehr entgehen, nur weil man dem Anbieter das Geschäft nicht gönnt. So schmeckt das Bier und die Bratwurst auf dem Stadtfest gleich viel besser…

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  4. Riv4n 8. Juni 2015 / 14:10

    Hmm, kann deine Argumentation nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht ist das einfach so ein Ding, was Pessimisten und Optimisten unterschiedlich sehen.

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  5. one_of_one 8. Juni 2015 / 15:55

    Wieder mal eine sehr schöne Folge…auch wenn ich in vielen Fällen komplett anderer Meinung bin – aber das ist im Bezug auf Spiele ja normal.

    Ich fand Blade Runner (gerade für damalige Verhältnisse) grandios, da es einfach mal eine ganz andere Richtung eingeschlagen hat mit seiner nichtlinearen Story. Aber gerade die Grafik fand ich schon damals unglaublich hässlich – mich hat es viel mehr aus spielerischer Sicht in den Bann gezogen. Hat mir letzendlich sogar besser gefallen als der Film!

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  6. Fabian 9. Juni 2015 / 10:47

    Blade Runner habt ihr echt so abgewatscht? WOW….vielleicht doch nochmal reingucken?
    Da steckte doch gerade inhaltlich eine kleine Perle drinn.

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  7. kuhpunkt 9. Juni 2015 / 14:33

    Also diese Folge fand ich dann doch sehr sehr unschön, weil sie sich quasi in einen einzigen Rant von Jochen entwickelt hat. „99% aller DLCs sind scheisse, 99% aller Übersetzungen sind scheisse („so spricht niemand“ wurde schon in der Folge davor ganz genau so erwähnt, um sich drüber aufzuregen), die meisten Sachen sind doof, früher war nicht alles besser, aber heute ists auch scheisse… und Journalismus erst! Pegida und so!“ Weil das Spielemythen sind?! Andre kam ja kaum zu Wort und konnte fast nur abmildern. Über Fanboys und co. wird gemeckert, aber die selektive Wahrnehmung kam hier doch sehr stark zum Vorschein. Schade.

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  8. Gregor Van Stroyny 22. Juni 2015 / 17:48

    „Blade Runner“? Zumindest für Fans und Kenner des Films eine Pflicht. Sehr atmosphärisch, allein schon wegen der originalen Musik.

    Dass die Redakteure keine Zeit mehr haben um wirklich viel zu spielen, ja… daran sind sie doch selber Schuld. Anstatt brav die Spiele zu testen, drehen sie in der Zeit lieber Videos wie sie sich von anderen Redakteuren die zu E3 fahren verabschieden. Und auf diese Art geht es munter weiter. Anstatt zu zocken schreiben sie lieber Kinofilm-Rezensionen. Anstatt zu dadeln verteilen sie lieber Lifestyle-Tipps. Sie betrügen sich also selber um die Spielzeit.
    Wozu auch, sie interessieren sich für Klicks und dafür ihren Gesicht bekannt zu machen und dann endlich raus aus der Branche zum Fernsehen am besten.
    Zocken? Nee, das ist gut genug für die Leser.

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  9. Marco (RocknRollaDE) 26. Juni 2015 / 11:37

    Erstmal sorry das ich hiezu so spät schreibe.

    Es wurde gesagt das Spiele leider nur 2-3 Stunden getestet werden und dann leider nicht passende Bewertungen bekommen.

    Black n White ist das perfekte Beispiel
    Wenn man nur die ersten 4 Missionen gespielt hat, denkt man wow was für ein Game.
    Spielt man aber weiter, merkt man wie eintönig und langweilig das Spiel ist.

    Peter Molyneux ist ein guter Mann was Ideen betrifft.
    Leider leiden alle seine Spiele am selben Problem.
    Sie machen endlos lang das selbe.

    Aus diesem Grund würde ich auch sagen, kann man ein Spiel, selbst als Profi, nicht nach ein paar Stunden richtig bewerten.

    Es sollte wieder vermehrt auf diese „Angespielt“ und „Endbewertung“ ’s Schiene gefahren werden. Allerdings verliert man damit bestimmt die Bild Leser 😀

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