Runde #14 (ft. Christian Schmidt): In Bochum, da fressen sie kleine Rollenspiele (aka Piranha Bytes ist doch wie Linkin Park, oder?)

Wazzup, Bier-Buddies? Was denn? Warum schaut ihr so vorwurfsvoll? Jaaaaaaaahaaaaa, heute hätte der Leserfragen-Podcast erscheinen sollen. Aber dann haben wir mal ganz vorsichtig bei Christian Schmidt vom exzellenten Konkurrenz-Podcast Stay Forever (Falls ihr den nicht kennt (als ob!) – dringend nachholen. Ein klarer 4-Sterne-Podcast, ehrlich!) gefragt, ob er denn nicht auch mal ein Bierchen mit uns trinken will. Da hat er „Ja!“ gesagt, das Timing war gut, eins führte zum anderen und schon waren wir schwanger. Mit Themen! Themen wie: Piranha Bytes , deren neues Spiel Elex, die Gothic-Reihe und dann ging die ganze Sache mit den Wertungen zu Gothic 3 noch los. Wie sagte schon Mike Tyson: „Jeder hat einen Plan, bis er volles Pfund aufs Maul bekommt“. Daher: Leserfragen-Folge: Nächstes Mal. Diesmal: Die Drei Muskebiere.

Falls ihr euch den Podcast nicht ganz bis zum Ende angehört habt: Da sagt Christian Schmidt noch, dass unser Podcast viel besser ist als seiner und ihr uns dringend auf iTunes eine 5-Sterne-Wertung geben sollt!

Falls ihr ihn bis zum Ende angehört habt: Ja, das ist vielleicht nicht EXAKT das, was er gesagt hat. Aber das ist kein Grund, es nicht zu tun!

PS: Ja, Piranha Bytes sitzt schon lange nicht mehr in Bochum. Aber wer glaubt denn, dass in Essen kleine Rollenspiele gefressen werden? Keiner. Bochum hingegen? Denen traut man alles zu!

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32 Gedanken zu “Runde #14 (ft. Christian Schmidt): In Bochum, da fressen sie kleine Rollenspiele (aka Piranha Bytes ist doch wie Linkin Park, oder?)

  1. Anderaal 12. Juli 2015 / 10:32

    Ah. Ohrenfutter für die morgige Zugfahrt zu Arbeit. Aber… Mist. Überall Funklöcher. Noooo! 😉
    Schaltet Ihr bitte noch den Download auf Soundcloud frei? Vielen Dank.

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  2. Axel 12. Juli 2015 / 16:13

    Da seid ihr aber ganz schön Off-Topic geraten – und da habe ich mit meinem letzten Kommentar ja ein Fass aufgemacht, aus welchen ihr ja jetzt schön getrunken habt. 🙂

    Also ich kann ja mal was aus meiner Warte her zu der Wertungsdiskussion schreiben:
    Wenn ich ein Review für Appgemeinde.de schreibe (http://www.appgemeinde.de/author/axel/) – dann ist der schlussendliche Wertungswer aus ein bis fünf Wertungssternen (was ich der Prozentwertung übrigens weitaus vorziehe, weil es mehr dem Schulnotensystem entspricht!) immer eine Art Richtwert. Also drei Sterne ist jetzt ein ganz okayes Spiel, nichts großartiges – aber für Genrefans ganz nett, vier Sterne schon sehr hübsch und fünf Sterne herausragend. Aber ich betrachte diese Wertungszahl als nicht so wichtig, wichtig ist für mich eher der Text selbst.

    Für mich ist aber eines immer wichtig: MEINE Meinung klarzumachen. Weil ich finde, dass man Videospiele – wie jedes Unterhaltungsmedium – einfach nicht objektiv testen kann. Das funktioniert nicht. Klar kann man objektivieren ob die Technik funktioniert, usw. Aber den eigentlichen Spielspaß empfindet jeder anders. Mir machen Spiele in Comicgrafik großen Spaß, während ich Shooter beispielsweise gähnend langweilig finde. Andere empfinden es anders. Wir haben heute solch ein großes Spektrum an unterschiedlichsten Spielen und Spielern, dass es wirklich unmöglich geworden ist eine Wertung für alle abzugeben. Da liegt der Unterschied zu früher. Da gab es nur Konsolen und PC-Spieler. PC-Spieler waren mehr die Adventuristen, Rollenspieler und Manager mit den ganzen urdeutschen Genres, während man auf Konsolen Schmups, Beat em Ups und Jump & Runs spielte. Da war die Zielgruppe klar definiert. Hier die Actionspieler, dort die eher behäbigen Spieler. Insofern haben sich damals auch Magazine wie Video Games und PC Games natürlich shcon in der Ansprache extrem voneinander unterschieden.

    Heute dagegen hat man nicht nur unglaublich viel mehr Plattformen, es gibt auch viel mehr Nischen, Genres, usw. Das Problem ist heute also nicht nur die Spezialisierung auf einzelne Nischen, sondern eben auch die Erwartungshaltung der Community. Als Tester ist man irgendwann in der Blase seiner Nische gefangen, gleichzeitig muss man sich mit der Erwartungshaltung der Spieler auseinandersetzen.

    Ich würde aber nicht unbedingt von Mut in den Zusammenhang sprechen. Denn im Endeffekt geht es NUR und wirklich NUR um Unterhaltungsmedien. Mut im journalistischen Bereich haben Menschen, die wirklich heiße Eisen anfassen. Also hierzulande wäre das Beispielsweise die Recherche im Neonazi-Milieu, weil man da natürlich schnell die eigene sowie die Gesundheit der eigenen Familie aufs Spiel setzt. DAS setzt Mut und Courage voraus, aber nicht das Ausscheren einer Wertung eines Unterhaltungsmediums. Ich finde sogar, wenn man sich ständig mit der Community einig ist, macht man seine Aufgabe nicht gut. Denn Reibung ist was wundervolles. Sobal man als Spieletester aber nur der Steilbügelhalter für die bestätigte Erwartungshaltung des Meinungsmainstreams ist, macht man was eklatant falsch.

    In beide Richtungen! Nur weil ein großer Name dahintersteht, ist das Spiel nicht automatisch gut. Gleichzeitig können aber gerade kleine unscheinbare Spiele echte Spielspaßperlen sein, die man sonst übersieht,

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    • Jochen 12. Juli 2015 / 16:38

      Zur Mut-Diskussion: Ich denke sehr wohl, dass es Mut erfordert, aus der Masse bzw. dem Konsens auszuscheren – ob das nun in der Schule, der Politik oder eben der Unterhaltungskritik ist. Natürlich ist das nicht die einzige oder gar lobenswerteste Form des Mutes. Es gehört sicherlich viel mehr Mut dazu, im Nazi-Millieu zu recherchieren als vom 10-Meter-Brett zu springen. Trotzdem trauen sich viele Menschen weder das eine noch das andere.

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      • Axel 12. Juli 2015 / 18:08

        Aber ist nicht so ein Shitstorm eigentlich auch eine Bestätigung? Ich meine das wirklich ernst. Angenommen ich würde jetzt für ein großes Medium wie die Gamestar oder sowas schreiben: Es wäre ja irgendwo langweilig, wenn ich nur Texte schreiben würde, wo dann jeder nur abnickt. Denn was möchte ich mit Journalismus erreichen? Dass Menschen über eine Sache reflektieren, nachdenken und vor allem Meinungspluralität.

        Natürlich sollte man das nicht so durchsichtig machen wie ein Jörg Luibl, wo man die Uhr danach stellen kann. Aber es gibt beispielsweise Themen, da frage ich mich ernsthaft, wie man das als Journalist irgendwie noch abfeiern kann. Ein Beispiel wäre die schier endlose Masse an Batman-Spielen in den letzten 8 Jahren. Oder die ganzen zig LEGO-Spiele. Das sind immer dieselben Spiele. Bei Lego ist das wirklich frappierend. Nimm mal die ersten Star Wars Lego Spiele von 2007 oder wann das war und vergleich das mal mit den letzten zu Jurassic Park oder Batman. Diese Spiele haben sich seit dem Jahren nicht einen Schritt weiter entwickelt. Es ist das exakt gleiche Gameplay, es sind die exakt gleichen Levelaufbauten, nur immer wieder mit anderen Franchise-Figuren basierend auf Filmen und Serien. Da erscheinen jährlich mindestens 4 Legospiele von TT Games mit immer demselben Aufbau. Warum wird sowas nicht mal wirklich kritisch hinterfragt – auch auf die „Gefahr“ hin, dass man sich damit mit einer Fanschaar anlegt?

        Man stelle sich vor Nintendo würde jährlich vier Mario Jump & Runs veröffentlichen mit den immer sleben Levels. Das würde denen sowas von um die Ohren gepfeffert werden…

        Mich nervt halt diese unglaubliche Lustlosigkeit, die man in der Industrie spürt. Eine Marke wird bis zum Erbrechen totgeritten, der Markt wird mit so vielen Spielen überschwemmt, dass heute Spiele nach 3 Monaten schon als alt gelten und für 5 Euro verramscht werden. Das hat auch Auswirkungen wie Spiele heute überhaupt wahrgenommen werden: Es gibt ja Statistiken, dass kaum jemand Spiele überhaupt noch durchspielt. Bei The Walking Dead haben überhaupt nur 20% der Leute, die die erste Folge der ersten Telltale-Staffel „gespielt“ haben auch die fünfte Folge der ersten Staffel gesehen. Und das ist nicht mal ein richtiges Spiel, sondern ein selbst ablaufender Film. Bei richtigen Spielen ist die Quote derjeniegen, die so ein Spiel auch durchspielen, ungleich geringer. Das hat nicht nur mit den einzelnen Spielen etwas zu tun, sondern auch damit, dass jede Woche zig Spiele erscheinen und immer ein neuer Hype generiert wird, usw.

        Solche Themen werden mir aber im Videospieljournalismus zu wenig kritisch hinterfragt oder überhaupt mal behandelt. Weil man selbst davon lebt immer wieder neue Hypes zu generieren, Clickbaiting zu betreiben, usw. Ich finde diese Entwicklung ziemlich mies. Weil sie dem Medium nicht gerecht werden. Und vor allem sägt man an den Ast auf dem man selbst sitzt. Diese Schwemme der letzten Jahre könnte ja auch wieder zu einem Crash wie Anfang der 80er Jahre führen. Bei Steam beispielsweise habe ich das Gefühl, dass die ihren Zenit schon lange überschritten haben. Heute machen die die Preise kaputt um noch irgendwie Gewinn zu machen.

        Aber das ist ja allgemein ein Problem im Journalismus: Alles muss schnell gehen, alles muss hysterischer verkauft werden, als es eigentlich in Wirklichkeit ist. Bei mir hat das dafür gesorgt, dass ich selbst den Konsum von Medien bei mir selbst stark eingeschränkt habe und nur noch sehr, sehr stark aussortiere, was ich so medial an mich „heranlasse“. Ich finde das unter dem Gesichtspunkt beispielsweise gut, dass vergleichsweise wenige Nintendo-Spiele erscheinen, weil einem da wirklich auch die Möglichkeit gegeben wird auch mal die vorherigen Spiele durchzuspielen, zu genießen und sich damit auseinanderzusetzen.

        Das scheint jetzt wenig mit der Wertungsdiskussion zu tun zu haben, hängt aber doch damit zusammen. Ich bin der Meinung, dass ein Spiel im 80er Bereich doch sehr gut sein sollte. Natürlich ist die allgemeine Qualität der Spiele heute besser geworden, aber wäre es da nicht sinnvoll den allgemein Wertungsmaßstab strenger anzulegen? Dass es eben nicht nur reicht ein gut spielbares Spiel abzuliefern, sondern um eine hohe Wertung zu bekommen, dass man auch etwas neues machen sollte? Oder etwas so gut, dass es da kaum Konkurrenz gibt? Indem man viele Spiele so extrem hoch bewertet, sorgt man ja mit dafür, dass die Menschen immer wieder das nächste und nächste und nächste Spiel haben wollen und ein einziges Spiel kaum noch wertschätzen können.

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        • Andre 12. Juli 2015 / 23:50

          Du hast aber schon unsere erste Folge zum Thema Wertungen gehört, oder? Da diskutieren wir ja u.a. auch die Problematik der Wertungsinflation.

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  3. Martin 12. Juli 2015 / 19:58

    Wieder mal ein exzellenter Podcast. Gäste wie Christian können aus meiner Warte immer wieder gern dazu kommen.

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  4. Hottentotte 12. Juli 2015 / 21:30

    Wenn Elex genauso gut wird wie Hunting Party, dann immer her damit.

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  5. Nico 12. Juli 2015 / 23:17

    Ein Beinahe-Crossover zwischen Stay Forever und Auf ein Bier? Dafür verzeihe ich euch sogar, dass ihr den lange angekündigten Fragen-Podcast noch um eine weitere Woche verzögert habt und korrigiere die fast schon abgegebene 0-Sterne-Bewertung geringfügig nach oben ;).

    Sollte Christian übrigens irgendwann noch einmal zu Gast sein, darf es gerne noch ein aktuelleres, evtl. auch kontroverseres Thema sein. Ich habe oft den Eindruck, dass Christian auch zu vielen derzeitigen Trends und Entwicklungen eine sehr starke Meinung hätte und diese zweifelsohne auch gut artikulieren könnte, dazu aber durch den starken Retro-Bezug seiner Podcasts nahezu keine Gelegenheit hat. Und insgeheim hoffe ich ja immer noch, dass die Explicit-Kennzeichnung auf iTunes nachträglich noch legitimiert wird, wenn sich Jochen und Christian zum Thema Free2Play streiten.

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    • Gregor 13. Juli 2015 / 1:39

      Deine Gedanken zu Christian Schmidt hatte ich auch! Vielleicht könnt ihr (Andre & Jochen) ihn öfter mal mit tagesaktuellen Themen auf ein Bier locken 🙂

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      • Andre 13. Juli 2015 / 1:46

        Soweit ich weiß vermeidet Christian diese Themen wegen seiner Position bei einem Spieleentwickler/Publisher oft absichtlich.

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  6. MichAel 13. Juli 2015 / 1:05

    Zuerst möchte ich euch mal sehr loben für diesen wirklich sehr interessanten Podcast. Ihr macht das wirklich ganz klasse. Euer Gast ist natürlich eine Bombe 🙂 Ich mochte Christian ja schon bei der Gamestar damals aber der Stay Forever Podcast ist mittlerweile schon legendär. Von Jochen nach seiner Gamestar Zeit wieder was zu hören ist auch sehr erfrischend und Andre ist eh nen dufter Kerl 😉

    Wenn Ihr ab und an nen tollen Gast mit in den Podcast bringen könntet das wär natürlich super. Fand es wirklich genial diesmal.

    Macht weiter so Ihr zwei.

    5/5 Sterne 😉

    PS: Ich glaube viele viele wissen nicht das Ihr beide diesen tollen Podcast macht daher rate ich euch einfach für ein bissel Schleichwerbung. Auf Gamestar.de eventuell ? Wär sicherlich kein Mensch böse 🙂 Ich für meinen Teil werde euch empfehlen.

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  7. Gregor 13. Juli 2015 / 1:36

    Da ich keinen iTunes-Account habe, hier meine 5 Sterne: ★ ★ ★ ★ ★ 😉

    Ansonsten hatte ich durch den Überraschungsgast verdammt hohe Erwartungen, die nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte spätestens im zweiten Teil, bei den Wertungs/Redaktionserfahrungen, weit übertroffen wurden. Eine gute Zeit für die Videospielepodcastlandschaft!

    P.S. Und die Hater halten euch doch nur für arrogant, weil sie „distinguiert“ nicht aussprechen können 😉

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  8. philsen1989 13. Juli 2015 / 9:00

    Mir scheint als hätte sich Jochen für seine Verhältnisse etwas zurückgehalten in dieser Folge. Ich war überrascht zu hören wie freundlich Jochen sein kann 😀

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  9. cantus1977 13. Juli 2015 / 12:57

    Eine sehr schöne Folge! Hat mich motiviert, Euch fünf Sterne zu geben als einzig wahrer Nr. 2 unter den deutschen Spielepodcasts!

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  10. one_of_one 13. Juli 2015 / 15:31

    Sehr schöne Folge. Gäste dürfen sehr gern öfter eingeladen werden, wenn es zum Thema passt.

    Ich persönlich freue mich tierisch auf Elex. Ich fand Risen 2 und 3 grandios (ist eben schwer Gothic 1 und 2 zu toppen und das wird so schnell auch nicht passieren). Nur ist die Welt so langsam auch ziemlich erschöpft, so dass es mich freut, dass sie sich nun mal wieder an etwas Neues wagen und sich mal so richtig austoben können. Ich hoffe aber, dass sie sich nicht wieder übernehmen wie bei Gothic 3, sondern eine eher kleine Welt bauen, die dafür um so mehr mit Inhalt gefüllt ist. Sie müssen gar nicht mit einem Witcher oder Dragon Age mithalten und ich hoffe, das wissen sie auch.

    Mein Problem mit Gothic 3 waren weniger die Bugs (das hat mich nicht wirklich gestört – war ja in Gothic 1 und 2 noch viel schlimmer), sondern die viel zu große Welt, die dann nicht mehr vernünftig gefüllt wurde und man nur noch die Städte eine nach der anderen abgegrast hat und keinen Grund mehr hatte, später noch einmal dorthin zurückzukehren. Die Musik war wieder mal fantastisch, aber spielerisch hat es mich sehr enttäuscht.

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  11. Nimlod 13. Juli 2015 / 19:51

    Schlagt mich und geißelt mich, ich fand Gothic 3 großartig. Allerdings mitunter aus dem von Jochen aufgeführten Grund; das war bei mir schlicht die erste Berührung mit einem großen Rollenspiel. Mein Gott, hab ich das intensiv und lange mit einem Freund zusammen gespielt. Und wenn es auch noch so oft abgestürzt ist, es ging immer weiter und wir hatten trotzdem enorm viel Spaß.
    Und zumindest ein Stück weit enthielt das Spiel genau diese (wenn auch für den Durchschnittsspieler übertriebene) Ecken und Kanten, die Jochen heute oft vermisst.
    Ich mein, das Glückgefühl, das wir hatten, als wir endlich das erste Wildschweinnest ausgeräuchert hatten, war einfach großartig. Jeder Schritt durch die Wildnis konnte mit einer Keule im Kopf oder irgendwelchen Zähnen im Fleisch enden. Hach, wie aufregend das damals war. 😀
    Und so finde ich das Spiel – zumindest mit den aller notwendigsten Patches, die die Community mit der Zeit geliefert hat – auch abseits der Verklärung richtig gut. Es kommt meinen Vorlieben einfach enorm entgegen. Die Welt finde ich sehr gelungen und zusammen mit der hervorragenden Musik konnte man sich auch einfach in einer kleinen Wanderung durch die Gegend verlieren.

    Dazu kommt die Herausforderung durch die teils überharten Gegner, die nicht mitleveln – wie ich das verabscheue – und man wird fürs Erkunden auch dank guter Beute belohnt.
    Dazu noch kaum Hilfen bei der Questfindung. Das für damalige Verhältnisse perfekte Rollenspiel für mich. 🙂

    So bleibt das Spiel, eben weil es diesen Bonus hat, dass es mein erstes großes Rollenspiel war, für mich als eine der schönsten Spielerfahrungen in Erinnerung.
    Leider konnte mich Risen nicht mehr richtig abholen und auch von Elex bin ich jetzt nicht so begeistert. Ich kann Postapocalypse eigentlich nicht mehr sehen.

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  12. Dirk Allakezc 15. Juli 2015 / 18:02

    Hallo zusammen,
    ich muss euch mitteilen dass ich von dem StayForever-Link hier hingekommen bin,habe leider vorher nicht mitgekriegt das es den Podcast gibt.Da würde ein PR-Berater helfen, ihr kennt bestimmt ein paar die da helfen würden. 😉
    Bin jetzt bei Folge 5 und der Cast ist genauso gut wie der von der Konkurrenz + es gibt mehr Anekdoten bei euch und es wird nicht nur über ein altes Spiel geredet.. 🙂
    Ich kannte euch beide nur von der Gamestar, habe vorher nichts von euch gelesen weder auf spieletipps ^^ oder krawall.de.Ich dache eine ziemlich lange Zeit ,dass Krawall ein Anbieter für CS-Server ist.
    Ich hoffe der Podcast wird nicht so schnell eingestellt bzw. dass es ein längere Pause gibt (4-6 Monate) und wir alle noch mehr Anekdoten von euch hören können.
    Deshalb macht einfach weiter so und ich freue mich schön auf die ungehörten Casts.

    P.S.:Seid ihr zufällig auf der Gamescom?

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    • Andre 15. Juli 2015 / 19:15

      Ich werde auf der Gamescom sein. Bei Jochen glaube ich eher nicht?
      was die Frequenz angeht, wollen wir dabei bleiben. Allerdings wird uns die Football-Saison auf eine harte Probe stellen. Da ist Jochen dann öfter mal unabkömmlich. ^^

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      • Jochen 18. Juli 2015 / 14:50

        Nein, ich werde nicht auf der Gamescom sein. Und darüber freue ich mich sehr.

        In der Football-Saison bin ich übrigens nicht „öfter“ mal unabkömmlich, sondern ständig. Jedenfalls solange die Dolphins noch (theoretische) Chancen auf die Playoffs haben, was erfahrungsgemäß jetzt nicht sooooo lange dauert.

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    • Andre 18. Juli 2015 / 8:27

      Ts, Krawall nicht gekannt. Was aber stimmt: Krawall hatte einen Ableger namens K-Play, der Server vermietet hat. War in seinen Hochzeiten sogar der Exklusivpartner für Battlefield 2 in Deutschland.

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      • Dirk Allakezc 19. Juli 2015 / 17:57

        Ich hoffe es wird nicht so stressig für dich (ich duze jetzt einfach mal,ich hoffe das ist okay 😉 auf der Gamescom.Vielleicht trifft man sich ja dort mal auf ein Bier.

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        • Andre 19. Juli 2015 / 18:36

          das wäre sehr passend. 🙂 Gamescom nicht stresig ist aber unmöglich.^^

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  13. stefansin 18. Juli 2015 / 8:38

    Hui, da hab ich bis jetzt ja einen super Podcast versäumt, gut das ich über StayForever hierher gefunden habe 😀

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  14. Christoph 18. Juli 2015 / 20:46

    Selbstverständlich freuen wir uns immer über so tolle Gäste, wie den Herrn Schmidt. (Hat da jemand Niels Ehring gerufen?)

    Zum Thema (auch wenn es nur kurz angesprochen wurde) Redakteure nach draußen verkaufbar machen:

    Gerade die Texte von Andre waren der Hauptgrund immer wieder zu Krawall zurück zu kehren. Und selbst Gamestar bekommt heute den ein oder anderen Klick von mir, weil im Video eben der Herr Peschke vorkommt. Also ja, bitte mehr Redakteure mit denen sich die Menschen identifizieren können! Am Ende bin ich, Ihr könnt es euch bestimmt schon denken, nur auf diesem Podcast gelandet weil ich, wie es sich für einen Fanboy gehört, Andre Tag und Nacht auf Facebook stalke.

    In diesem Sinne. Toller Podcast, tolle Themen. Bitte mehr davon. Auch gerne mal wieder ne Folge „Jochen-Hated Spiel XYZ“ 😉

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  15. rammmses 20. Juli 2015 / 0:30

    Das war echt eine richtig klasse Folge, auch wenn sich mein Bezug zur Gothic-Reihe in Grenzen hält. Die Einordnung, dass es eben für viele das erste Open-World-RPG war, halte ich auch für wahrscheinlich. Für mich war das wenig später erschienene Morrowind aber Gothic meilenweit voraus und das deutlich bessere Spiel. Zum Thema Bugs hat sich die Sensibiltät auch stark verändert, da gibt es ja heute schon Shitstorms, wenn ein AC Unity (auf Konsole) mal unter 30 FPS fällt. Kein Vergleich zu dem, was in Gothic 3 zugemutet wurde.

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  16. rammmses 20. Juli 2015 / 0:36

    Etwas zu schnell verschickt und leider kein Editier-Button… wollt noch mal ausdrücklich den „Stargast“ aus dem 4-Sterne-Podcast loben! So als Anregung, fragt doch mal an z.B. bei Jörg Luibl, Fabian Siegismund oder Jörg Langer an, das würde ich mir jeweils sehr interessant vorstellen, vor allem zur Thematik Ideale des Spielejournalismus 😉

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