Runde #18: Nur n00bs glauben nicht an Star Citizen

Star Citizen ist für seine Backer nahe an der Ersatz-Religion, für manch anderen die Titanic unter den Crowdfunding-Projekten. Ein hervorragender Anlass für uns, mal all die großen Fragen rund um das Projekt kritisch zu durchleuchten: Ist das Projekt inzwischen einfach zu groß geworden? Wie schwierig ist die dezentrale Entwicklung eigentlich? Und ist irgendwo Leonardo Di Caprio an Bord ?

Leider begehen wir dabei einen Kardinalsfehler und laden Experten Chris Schmitz ein, derzeit Studioleiter bei Quantic Dream (japp, das Studio von David Cage). Chris hat früher etliche Jahre bei Ubisoft gearbeitet und hat erhebliche Erfahrung darin, Projekte mit Hunderten von Entwicklern zu leiten. Er kennt sich auch mit Projekten aus, die mit Teams entwickelt werden, die quer über den Globus zerstreut sind. Und wie sollte es anders sein: Nur weil er sich auskennt, meint er all die schönen Kontroversen logisch und sachlich erklären zu müssen. Toll.

Ein kleiner Hinweis noch: Aus Termingründen mussten wir den Podcast vor der Gamescom aufzeichnen. Wir konnten also die neuen Star-Citizen-Enthüllungen dort nicht in die Diskussion einbeziehen. Die dort gezeigten Fortschritte geben Chris aber nur umso mehr recht.

Wie immer gilt: Falls euch dieser Podcast gefällt, solltet ihr ihn mit einer 5-Sterne-Wertung auf iTunes belohnen (andere Wertungen existieren unseres Wissens nach nicht). Schreibt uns dazu ein paar Zeilen und ihr habt damit gemäß Peter Singers Praktischer Ethik vollkommen korrekt gehandelt, indem ihr das Maß an Glück in der Welt erhöht. Das kommt ja sonst nicht so oft vor.

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30 Gedanken zu “Runde #18: Nur n00bs glauben nicht an Star Citizen

  1. flowseven 9. August 2015 / 12:12

    TOP! Wenn ihr weiterhin solche Gäste an Land zieht, dann ändere ich meine 4,5 Sterne Bewertung 😀

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  2. DamonPhilipp 9. August 2015 / 13:44

    Hallo Andre und Jochen!

    Ich bin ein großer Fan eures Podcasts, einen Großteil eurer Folgen habe ich mir auf der 7 stündigen Busfahrt zur Gamescom von Berlin nach Köln angehört, ohne das es mir nur einmal langweilig wurde !
    Eure Rhetorik und Wortgewandtheit sind ein großes Vorbild für mich, und ich hoffe durch die Podcasts viel in der Richtung von euch zu lernen.

    Weiter so, Damon Philipp

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  3. Mathias 9. August 2015 / 14:37

    Zum Thema Growdfunding: Es gibt eine deutsche Growdfunding-Plattform, wo man Anteile an der Firma erwirbt. Dort gibt es zwar keine Gamefundings, aber eben ein anderes Prinzip als bei Kickstarter.
    https://www.seedmatch.de

    Sehr guter Podcast! Danke!

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    • Drommsen 14. August 2015 / 10:43

      Wenn man Firmenanteile erwirbt ist man ja auch schnell beim Crowdinvesting. Ich würde mir ja wünschen, dass wenn die Jungs noch eine Folge über kickstarter und Crowdfunding machen, das Thema Crowdinvesting im Bezug auf Games zu thematisieren. Ihr habt es mit den Business Angel in der jetzigen Folge ja schon angeschnitten.

      Ich glaube das System des Crowdinvesting würde im Bezug auf Games nicht so gut funktionieren wie Crowdfunding, da ich mir vorstelle, dass die Gewinnspanne einfach zu gering und das Risko tendenziell zu groß ist um wirklich genug Investoren zu mobilisieren. Außerdem glaube ich dass es für die meisten Spielebegeisterten interessanter ist irgendwelche krassen Boni oder exklusiven Early Access zu haben, als jetzt sein Investment am Ende um 5% zu steigern, wenn es gut läuft.

      These zum diskutieren

      Gruß und Prost.

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      • Andre 16. August 2015 / 8:45

        Wir haben in diesem Punkt ja mehr die ethische Dimension des Crowdfunding diskutiert und dabei festgehalten, dass der Crowdfunder das volle Risiko trägt, aber eben nicht am Erfolg partizipiert. Und wenn ein Spiel erfolgreich ist, kann der ROI durchaus substanziell sein. Man stelle sich vor, die frühen MineCraft-Crowdfunder hätten ein partielles Recht am Spiel erworben… Klar, das ist eine unglaublich seltene Ausnahme. Aber genau deswegen ist es ja ein Risikoinvestment und normalerweise werden die in der Finanzwelt ja wenigstens mit hohem Gewinn vergolten, wenn man denn den Jackpot zieht.

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        • Kordanor 18. August 2015 / 19:47

          Die Annahme ist allerdings falsch oder zumindest missverständlich ausgedrückt, auch weil im Podcast erwähnt wurde, dass man ja stattdessen das Spiel auch zu Release kaufen kann. Und Jochen hat sogar mit Pillars of Eternity das beste Beispiel geliefert, das aber stellvertretend für fast alle Kickstarter-Projekte steht.
          Denn über Kickstarter hat er lediglich 20$ in das Spiel stecken müssen. Der Releasepreis liegt bei 42€. Er hat damit also einen Wertgewinn von über 100% erzielt.

          Ich sehe Kickstarter grundsätzlich als Risiko-Investment an, bei denen ich die Spiele zu Release erhalte und spielen kann, in der Regel um 1/3 des Preises einspare, und gleichzeitig auch noch den Entwicklern dabei helfe das Spiel überhaupt fertigzustellen.

          Klar, das ist erstmal keine grundsätzliche Kickstarter-Mechanik aber eben in fast allen Projekten zu Spielen zu finden – und hier geht es ja schlussendlich um Spiele.

          Das ganze wird natürlich in dem Moment ausser Kraft gesetzt, wenn man mehr hineinsteckt als den Grundbetrag. Aber dann müsste man argumentieren, wie viel Wert denn Einzelanfertigungen, Limitierte Auflagen und Co haben.

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  4. tloch82 9. August 2015 / 15:33

    Danke für die neue Folge. Freue mich jetzt schon wieder auf den nächsten Sonntag. Wirklich super, dass ihr es schafft jede Woche eine neue Folge rauszuhauen.

    Bonuspunkte für Jochen: Scheiß Mia sein Mia. Bayern München kann man nur haten wenn man Fußball mag. 🙂

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  5. enlagom 9. August 2015 / 17:50

    Verstehe ich nicht.
    Ihr habt den Studioleiter von Quantic Dream zu Gast und hatet seinen Boss nicht?
    Was ist denn da los? (bitte hier einen Zwinkersmiley einfügen)

    Abgesehen davon, wieder ein guter Podcast, mit einem Gast der sich gut eingegroovt hat!
    (Ich muß das Wort nochmal erwähnen, kannte das nicht, und fands einfach…ja.)

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  6. rektorsown 9. August 2015 / 19:45

    ich hab doch nur einen apple account für itunes, ich kann doch nur einmal die 5 sterne geben, warum sagt ihr mir immer ich soll es nochmal tun, ich verzweifle …. nuuuuuin

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  7. Oliver Ulpts 10. August 2015 / 11:16

    Dadurch dass CIG einen engen Draht zur Community hat und jedes Studio wöchentlich Feedback gibt woran sie arbeiten im Falle der eigenen Video Serie „Around the Verse“ oder eben den monthly / weekly reports, besteht vielleicht hier nicht die große Gefahr, dass Studios ohne Ergebnisse vor sich hin arbeiten. Die Transparenz motiviert sicherlich die Projektleiter und Mitarbeiter hier auch abzuliefern. Bei Ubisoft usw. bekommt man nicht so einen tiefen Einblick in die Entwicklung und glaube schon dass dann bei der Größenordnung sehr viel unter den Tisch fällt und viele Tausend Dollar sich in Luft auflösen.

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    • Andre 10. August 2015 / 11:43

      Die Transparenz, um die es hier geht, wäre tatsächlich aber die zwischen einem Investor und einem Studio. Also zB wie viel Gehalt zahlen sich die Roberts-Brüder so aus? Solche Fragen beantwortet CIG meines Wissens ja nicht.

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      • stonewashed 10. August 2015 / 12:12

        Bei dieser Fragen übersehen die meisten allerdings eines.
        Für die Finanziellen (und Juristischen) Sachen ist nicht Chris Roberts sondern Ortwin Freyermuth zuständig. Jetzt fragen sich wahrscheinlich etliche, wer dieser Ortwin Freyermuth sei.

        Er ist der Cofounder von CIG, hat selber ein internationalles Anwaltskanzlei, die sich auf internationalen Recht von Medien spezialisiert sind. (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Ortwin_Freyermuth)
        Anmerkung: Da kommen auch die ganzen „geheime“ Konten daher, z.B. das belgische (Paypal) Konto gehört zu einer (europ.) Tochterstelle der Kanzlei und in Belgien haben aus Steuerlichen Gründen etliche Onlinefirmen ein Konto (z.B. Funcom)

        @podcast: eines möchte ich korrigieren bei den Stretch Goals. Nach 30 mio kammen kaum noch Featurelastigen Stechgoals vor, sondern meistens ein neues Schiff oder Planet (sprich Assets) und ab 65 mio gibt es keine Streatgoals mehr.

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        • Andre 10. August 2015 / 13:59

          Das die Strechgoals eingestellt wurden, haben wir doch gesagt, IIRC?

          Und das mit Ortwin Freyermuth weiß ich. Mit dem habe ich letztes Jahr in Boston sogar gesprochen. Ich verstehe aber den Zusammenhang nicht? Weil sich jemand anders um die Finanzen kümmert, ist es doch trotzdem möglich, zB die Gehälter der Manager den Backern mitzuteilen. Wenn wir von wirklicher Transparenz reden, fände ich das einen legitimen Anspruch seitens der sonst ja rechtelosen Geldgeber.

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          • RocknRollaDE 10. August 2015 / 18:02

            Mal ganz im ernst…
            Ihr glaubt doch nicht echt daran, dass sowas jemals passiert.
            Wenn ich an deren Stelle wäre, würde ich alles tun damit das nicht rauskommt.

            So funktioniert die Welt nun einmal.

            Reich wird man nur, indem andere ärmer werden und wenn diese damit glücklich werden das sie etwas finanzieren was es sonst nicht geben würde, dann haben doch beide Seiten gewonnen.

            Wer sich ärgert das solche Dinge nicht offen gelegt werden, sollte eben schauen das er sein Geld anders investiert.

            @Podcast : Fand ich richtig super. Endlich mal Meinungen die wirklich professionell sind und auch aus professioneller Erfahrung stammen.
            Dieses hirnlose – ich mags nicht und deshalb ist es doof – geht mir tiersich auf die Nerven 😀

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          • stonewashed 10. August 2015 / 18:45

            Ich habe mir jetzt den Podcast zum zweiten Male angehört.
            Stimmt die Aussage mit den Strchtgoals ist ca. um 1:00:00 drinnen. Das habe ich wohl überhört. Da nehme ich meinen Hinweis zurück.

            Der Beitrag zu Freyermuth war gedacht als Anmerkung, dass es eine Kontrollorgan existiert und Chris Roberts mit dem Geld nicht machen kann was er will.
            Zu oft hat man das Gefühl, dass die meisten glauben, dass er sein eigenes Konto hat auf den die Millionen schwimmen und damit jederzeit abhauen könnte ;).
            Dass nicht jeder dies als ausreichend hält kann ich hingegen nachvollziehen.

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          • Andre 10. August 2015 / 18:46

            Ein Geschäftspartner ist kein Kontrollorgan, zumindest nicht aus der Sicht der Backer. Er vertritt ja nur die Interessen von CIG / seinem Invest. Nicht die Interessen der Backer.

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  8. Christian Haubitz 10. August 2015 / 18:42

    Vielen Dank für das ruhige, sachliche und trotzdem kritische Gespräch zu Star Citizen. So mag‘ ich mein Bier. 😉

    Weil es im Podcast kurz erwähnt wurde und mich Gedanken hierzu sehr interessieren: Wie seht Ihr Star Citizen im Vergleich zu Elite: Dangerous im Hinblick auf Finanzierung, Zielsetzung und zukünftige Erweiterungen?

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  9. Christian Haubitz 10. August 2015 / 19:22

    Nachtrag: Falls Ihr zum Thema Elite: Dangerous vielleicht sogar mal einen eigenen Podcast machen wollt. wäre nach der heute vorgestellten Entwickler- vielleicht auch mal die Spielersicht auf ein solches Crowdfunding-Projekt interessant.

    Ein guter Interviewpartner wäre dabei in meinen Augen der YouTuber MisterFlagg. Er ist jeweils Backer von Star Citizen und Elite: Dangerous und hat beide Spiele in seinen Videos sehr eingehend dargestellt. Vielleicht mag‘ er sich ja bei Euch mal dazu äussern?

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  10. Christian Doering 11. August 2015 / 8:56

    Toller Podcast – der Gast war richtig gut! Ladet ihn gerne wieder ein – oder gerne auch andere kompetente Gäste!

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  11. Rob 11. August 2015 / 16:22

    SC größtes ‚Problem‘ ist schlicht ihre sehr offene Kommunikationskultur:

    Wir erfahren schon sehr früh von Plänen, Designentwürfen, von Timelines und reißen dieser Timelines. Von den ganzen Irrungen und wirrungen einer großen Spieleentwicklung.

    Das macht Angreifbar.
    Und das geschieht bei anderen Produktionen (early Acess zum teil außen vor) praktisch gar nicht. Auch bei diesen anderen Produktionen geschehen genügend fehler und wird einiges umgeplant – nur bekommen wir als Konsument (und Kritiker) eben nichts davon mit.

    Dazu kommt noch SC als Prügelknabe (z.b. zum thema paytoWin), die Hater und Trolle welche eh rummosern aber hier ein pedestiniertes Opfer finden.

    Und Cris Roberts ist eben auch einer, der gerne an der Kannte zwischen Genie und Wahnsinn balanciert und das ganze Projetkt ist tatsächlich auch ein balanceakt zwischen großen Visionen und Realisierungsmöglichkeiten

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  12. derfuchsi 13. August 2015 / 10:49

    Immer wieder ein Genuss der Podcast. Und danke auch dass ihr extra nochmal den RSS Feed erwähnt habt 😉 .

    Egal was dabei herauskommt, bei dem Hype der im Vorfeld um Star Citicen gemacht wird kann das Ergebnis nur eine Enttäuschung werden. Die Frage ist nur wie groß ist die Fallhöhe.

    Eins ist sicher, SC ist quasi DAS Vorzeigeprojekt für Kickstarter. Wenn Chris Roberts das Ding richtig versemmeln sollte dann ist das ein herber Schlag für Kickstarter als solches. Dann ist die Häme groß und der Frust erst recht. Wer will dann noch in Projekte investieren wenn das Vorzeigeprojekt gescheitert ist. Im Ernstfall ist der Kickstarter Trend dann genauso schnell wieder vorbei wie er anfing.

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  13. Josef Renner 14. August 2015 / 13:58

    Allgemeiner Kommentar zu dem Podcast von Herrn Peschke:

    Bei Unlust den Kommentar einfach ignorieren, mache ich ja auch so.

    Den Podcast finde ich generlell sehr unterhaltsam, besonders hinsichtlich des Gesprächsverlaufs, wenn Herr Gebauer wieder zu seinen „Tiraden“ ansetzt.

    Um noch kurz den Sarkasmus zu bemühen: Normalerweise enthalten die genannten Tiraden ja immer den Hinweis, dass jemand oder etwas einfach hanebüchen dumm ist oder sich entsprechend verhält. Ich weiß ja nicht, aber üblicherweise sollte man sich Gedanken machen, wenn man die eigene Meinung als die einzig oder überwiegend richtige Meinung/Stellungnahme erachtet. Soweit geht jedenfalls meine Interpretation des Gesagten, subjektiv und so.

    Das kann jeder gerne von sich geben (bitte keine Diskussion zum Verständnis von Meinungsfreiheit- Jura Studium vorhanden), aber es wirft kein gutes Licht auf die Person (Achtung: es liegt ein subtiler Hinweis vor). Journalismus ist subjektiv, Meinung ist subjektiv und die Feststellung einer pathologischen Dummheit ist pseudo objektiv. Ich will nicht wissen, dass etwas dumm, weil es halt dumm ist, sondern warum es aus Sicht des Vortragenden nicht seiner Vorstellung entspricht. Und diese Vorstellung ist, wie die hier in Bytes gemeißelte auch, genau das: Die Meinung des Vortragenden, legitim, aber subjektiv und bitte damit nicht objektiviert hausieren gehen.

    Noch zum aktuellen Thema:
    Wenn ich dies hier nicht falsch verstehe, wird diese Woche im Podcast mit Meinung der wehrten Herren jedem abgesprochen eine sinnvolle Aussage zu einem Thema zu treffen , der nicht einen akademischen Grad oder eine ähnliche Qualifikation in diesem Bereich hat. Dann dürfte dieser Podcast nicht stattfinden und jede Gesprächskultur wäre zerstört.

    Ich bitte euch, dass ist das äquivalent zum „Kinder in Afrika“-Argument. Solange es kein totaler Mist ist, kann jeder zu einem Thema etwas beitragen und gerade Leute ohne akademisch verdrehtes Hirn treffen eine Kernproblematik auch ganz gut. Sonst müsstet ihr ja vor jeder Aussage zur Politik einen Juristen anrufen (mich zum Beispiel haha). Vielleicht zu hochtragend, aber das finde ich schlicht und ergreifen einfach unangemessen Arrogant.

    Nicht falsch verstehen, ich bin der letzte der einen Volksentscheid auf Bundesebene will. Da gruselt es mich davor, dass jeder mäßig mit Hirn ausgestattete über Themen wie Krieg oder Atomkraft entscheiden dürfte, aber wissenschaftlich fundiert Autodidakt zu sein, ist auch vollkommen zur Meinungsbildung ausreichend.

    Als kleiner Vorschlag: Gerne mal ein wenig mehr Informationen/Anekdoten zur Beitrags-Kultur im Internet und speziell auf Gamestar.de. Wer kommentiert was, welche Aussage geht zu weit sowie wie sieht es mit der Verrohung der Gesprächskultur im Spiele-Bereich aus. Mein erstes Negativbeispiel war Starcraft. Das hatte immer eine sehr gemäßigte Community, bis die „Kinder“ Einzug gehalten haben und nur noch beschimpft wurde. Ja, hier kommt der alte Mann mit dem Klischee des „früher war machens doch besser“.

    So, jetzt musstet ihr genug von meinem geistigen Erguss bzw. der Tirade ertragen. Ist ja nur meine exklusive Weltsicht. Ich wünsche euch noch einen ganz tollen Tag und freue mit auf die nächsten Folgen.

    Kurzer Bier-Annex: Ihr könntet das eine oder andere Fläschchen der Brauerei Camba Bavaria ausprobieren. Viele Sorten, tolles Zeug. Das gibt es auch in München. (Sorry Herr Gebauer, bei ihnen gibt es das nicht).

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    • Andre 16. August 2015 / 8:56

      Ich verstehe nicht,auf welche Passage hier Bezug genommen wird. –> Da bitte direkt zitieren oder wenigstens einen Fingerzeig worum es genau geht. Die Folgen sind lang und manchmal Wochen im Voraus aufgezeichnet.

      In der Regel geht Jochens „das ist dumm“-Sprüchlein eine Begründung voraus, wenn er den Sachverhalt nicht total offensichtlich findet. Und es gehört zum Modus Operandi des Podcasts Dinge klar und zuweilen vielleicht auch polemisch anzusprechen. Es wäre kein richtiges „Stammtischgespräch“, wenn nicht ab und an jemand pauschal für „dumm“ befunden würde. 😀

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  14. nachtgluehen 14. August 2015 / 16:23

    Hallo,
    Der beste Podcast, den es derzeit gibt in DE!
    Ich wünsche mir als Thema, das Spiele keine Kunst sind und warum „die Industrie“ ständig versucht, Spiele in die Kunst Ecke zu stellen.
    Liebe Grüße

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    • Andre 16. August 2015 / 12:40

      Darüber haben wir schon gesprochen in einer der Folgen über Spielemythen. Hast du die schon gehört?

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  15. lolaldanee 14. August 2015 / 23:54

    Hm.. jetzt verlange ich spontan eine Pillars of Eternity Folge! Würde mich schon sehr interessieren was Jochens Meinung dazu ist. Hab mich (als Backer) 3 Jahre drauf gefreut wie ein Schnitzel, war dann aber auch leicht enttäuscht, würd ihm persönlich aber immernoch ne hohe 80 geben (oder 4/5 *)
    Die ersten 2 – 3 Stunden fands ichs fantastisch, und das Ende war auch philosophisch dann wieder sehr wertvoll und wirklich wirklich gut, aber in der Mitte des Spiels gibt es schon echt einige Längen.

    Guter Podcast, schön dass ihr das für lau hier anbietet 🙂 LOB

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  16. Neon 22. August 2015 / 0:57

    Ich hinterlasse mal einen späten Kommentar um zu sagen, dass Chris sich mit Kritik an Star Citizen schon sehr zurückgehalten hat. Er weiss sicherlich, wovon er redet, aber ich bin mir sicher, dass hinter vorgehaltener Hand viele Branchengrößen da auch eine andere Meinung verträten.

    Klar, theoretisch ist alles möglich.Nur: Im ohnehin schon risikoreichen Feld der Spielesoftwareentwicklung kommen hier etliche Risikofaktoren zusammen:

    – Größe des Projekts
    – lokal verteiltes Team
    – neues Team
    – neue IP
    – hoher technischer Anspruch

    Wann hat sowas schon mal im Ansatz funktioniert. Erinnert sich noch jemand an 38Studios? Da wollte ein ehemaliger Baseballspieler für Summen in der gleichen Größenordnung mit einem neuen Studio ein MMO entwicklen, welches WoW vom Tron stößt. Am Ende blieben nur ein paar schöne Artworks und leere Levels von dem Spiel über.

    http://www.bostonmagazine.com/2012/07/38-studios-end-game/

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  17. kingfishermacd 25. August 2015 / 22:36

    Hallo Andre, hallo Christian (in alphabetischer Reihenfolge)
    ich höre euren Podcast wirklich sehr gerne.
    Vor allem hier im Ausland ist es toll weiterhin Deutsch zu hören und der Heimat damit ein bisschen näher zu sein.
    Eines hat mich allerdings an dieser Folge mächtig gestört:
    Herr Schmitz hat konstant die Englische Redewendung „at the end of the day“ in völlig falschem Sprachgebrauch, wortwörtlich ins Deutsche übersetzt, verwendet. Da rollen sich mir jedes mal die Fußnägel hoch. Das hat mir wahrlich sehr die Freude an dieser Ausgabe genommen.
    Wie kann man so etwas gutheißen?

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    • Andre 25. August 2015 / 23:10

      Ist nur halb so schlimm, wie Jochen mit Christian anzusprechen. 😀

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  18. Nikolaus Moll 22. Mai 2016 / 0:52

    Ich antworte hier ganz schön spät. Zu dem „Spenden für Raumschiffe“: Ich nehme einfach an, dass es um die Haftung geht. Keiner kann heute versprechen, ob das Spiel jemals kommt. Bei Kickstarter-Gelder ist das kein Problem. Würde man Raumschiffe verkaufen, dann würde man sich rechtlich angreifbar machen.

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