Runde #27: Cool story, bro! (Die „Was macht eine gute Story aus?“-Folge)

Wir lesen ja regelmäßig die Kommentare – vornehmlich, weil eure Kommentare hier der Gold-Standard des Internets sind. Aber manchmal, da wisst ihr ja echt nicht was ihr da tut. Zum Beispiel, als ihr eine Folge gefordert habt in der wir – ausgerechnet WIR – erklären sollen, was denn für uns eine gute Story auszeichnet. Die zwei Leute, die so schon gerne mal einen halben Podcast über die Handlung quatschen. Das Ergebnis: Eine epische (wie treffend!) Zwei-Stunden-Folge in der wir uns am Ende trotzdem zwingen müssen, jetzt doch mal Schluss zu machen. Quasi ein sehr abruptes Ende. Genau in dem Moment, als Jochen über schlechte Spiel-Enden lästert! Wie meta! Ahja, wir raten vor dem Start der Folge ausreichend Nahrung und Getränke bereitzustellen. Letzteres sollte aber eh klar sein.

Falls ihr während der Folge nicht an Altersschwäche gestorben seid (der nächste Risikofaktor, nach Bluthochdruck! Deutschlands gefährlichster Podcast, Baby!): Es gibt immer noch Deserteure unter euch, die uns eine 5-Sterne-Wertung auf iTunes schudlig sind. Tut jetzt eure Pflicht für den Vaterpodcast!

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92 Gedanken zu “Runde #27: Cool story, bro! (Die „Was macht eine gute Story aus?“-Folge)

  1. Jonathan Kelt 11. Oktober 2015 / 1:23

    Yeeeeha, ein neuer „Auf ein Bier Podcast“. Vielen Dank dafür.

    Ihr wünscht euch doch immer 5-Sterne-Bewertungen mit wohlwollenden Kommentaren. Was soll man aber tun wenn man Android benutzt und somit keine Bewertungen in iTunes abgeben kann?

    Beste Grüße

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  2. Lukas 11. Oktober 2015 / 3:11

    Das war wieder ein sehr schöner Podcast

    Zum Thema „Ich glaube nicht dass da wirklich jemand geweint hat“: Habt ihr „Brothers: A tale of two sons“ gespielt? Falls nicht solltet ihr das wirklich tun, ist relativ günstig und dauert auch nur 2 – 3 Stunden. Nachdem ich es in einem Rutsch durchgespielt hatte habe ich erst mal eine halbe Stunde geheult wie ein Schoßhund, dieses Spiel schafft es unter Verwendung der Spielmechanik und Steuerung den Spieler auf eine ganz besondere Art emotional einzubinden.

    Und zu Jochens Äußerung, ihn interessiere nicht, wenn der Böse Link in einem Zelda Spiel etwas antäte, muss ich sagen, dass es mich persönlich schon mitnimmt. Vielleicht bin ich da einfach anders gestrickt oder es liegt daran, dass ich mit den N64 Zelda-titeln aufgewachsen bin und ich dadurch eine ganz andere Beziehung zu Link habe als andere (er ist nunmal der Held meiner Kindheit).

    Die Masterchief Geschichte stimmt, der kann einem ziemlich egal sein. Es sei denn, man hat die Halo Bücher gelesen, dadrin wird nämlich ein Charakter geformt, den man auch mögen kann und der nicht einfach nur eine stumme Kampfmaschine ist. Allerdings glaube ich, dass die wenigsten Spieler diese Bücher gelesen haben.

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    • Andre 11. Oktober 2015 / 10:47

      Das „Wenn man die Bücher/Comics/die Webserie etc kennt“-Argument akzeptieren wir ja grundsätzlich nicht. 😉

      Brothers ist in der Tat ein nettes Beispiel, das mir gar nicht eingefallen ist. Leider hat man mir das vorher gespoilert, deswegen kann ich die Wirkung der Szene nicht mehr aus erster Hand wiedergeben. :/

      Was die Zeldas angeht: Links Awakening auf dem Gameboy hat IMO eine der nettesten und elegantesten Romanzen in Spielen, wenn Link und Marion(? Ich glaub so hieß sie) am Strand sitzen und dann Händchen halten. Simpel, süß, funktioniert. Aber eben nicht, weil man Link als Person nachvollziehen kann.

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  3. Peter Müller 11. Oktober 2015 / 9:31

    Wird beim nächsten Spaziergang gehört.

    In puncto Story haben mir Red Dead Redemption, Alan Wake und The Last of Us ziemlich gut gefallen. Ersteres glänzt mit seinen toll geschriebenen Dialogen, zweiteres mit seiner Undurchschaubarkeit und letzteres damit wie es die Beziehung zwischen den beiden Hauptdarstellern erzählt.

    Enttäuschend fand ich Fable 2, Uncharted 3 und Tomb Raider. Die erzählen bloß typische Videospiel-Geschichten, die man nach einem Tag schon wieder vergessen hat.

    Mein Geheimtipp ist Dreamfall Chapters, habe selten ein ernsthaftes Adventure mit so guten Dialogen gespielt.

    Ich fände mal einen Podcast über Videospiele aus Japan ganz interessant. Bei vielen hatte ich das Gefühl, dass sie den Spieler ärgern wollen mit unverständlichen Designentscheidungen. Dafür wirkte die Inszenierung lange Zeit nicht so holprig wie bei westlichen Spielen. Nintendo ist daher eine sehr atypische japanische Spielefirma. Die Inszenierung kocht meist auf Sparflamme, die Stories sind oft belanglos, aber das Design der Spiele ist oft sehr intelligent und legt viel Wert aufs Balancing. Die Teams sind auch viel kleiner als z.B. bei Ubisoft, dafür haben sie sehr hohe Ansprüche im Bewerbungsprozess. Und sie kündigen auch so gut wie nie Mitarbeitern, zumindest in Japan.

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  4. Hieronymus 11. Oktober 2015 / 13:48

    Hey,
    ich hätte da mal einen Themenvorschlag.
    Diskutiert doch mal die Unterschiede der Playstation 4 und Xbox One, auch im Vergleich zum PC.
    Hardware, Software, der von Microsoft vermurkste Launch der One, das mittlerweile zumindest langsam Aufholen der One, Zukunftsaussichten der beiden Konsolen, Nachfolger, etc.
    Natürlich fundiert und objektiv, Fanboy-Gelaber zu dem Thema gibt’s schon genug (auch wenn ja quasi bekannt ist, das du die PS4 präferierst, Andre 🙂 )

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    • Andre 11. Oktober 2015 / 15:23

      Ich präferiere die PS4, weil sie das besser Preis/Leistungsverhältnis hat. In der vorigen Generation war ich 360-Nutzer.

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      • Hieronymus 11. Oktober 2015 / 16:15

        Natürlich, das ist auch völlig legitim.
        Wie gesagt, das wäre so ein Thema über das Ihr gerne mal ausführlicher sprechen könntet 🙂

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    • Jonathan Kelt 15. Oktober 2015 / 20:35

      Diesen Vorschlag unterstütze ich.

      In der letzten Generation war ich 360 Spieler weil dafür Mass Effect rauskam. Außerdem hatte ich noch von der XBox her Sympathien, weil ich Knights of the Old
      Republic 1 und 2 und das erste Fable geliebt habe.

      In den üblichen Foren liest man leider meistens nur die Streitereien der Fanboys.

      Einen wohlwollenden Vergleich der drei Plattformen – als Potpourri aus Erfahrungsberichten, Kaffeesatzlesen und reichlich Anekdoten – fände ich spannend und interessant.

      Außerdem wünsche ich mir eine Bioware-Folge. Gerade weil ich die Spiele so großartig finde. Gerade weil sie auch so viele Schwächen haben.

      Greetz.

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  5. Sascha B. 11. Oktober 2015 / 20:04

    Also ich höre euren Podcast ja echt total gerne, manchmal finde ich aber das Jochen etwas zu weit geht. Natürlich ist es vollkommen in Ordnung das ihr eure Meinung sagt, doch Sätze wie „Das sind dumme Filme für dumme Menschen.“ Also ein wenig nachdenken könnte er nun schon bevor er etwas sagt. Es gibt genug Leute die diese Filme mögen, diese aber gleich alle für dumm zu verkaufen ist dreist und überheblich.

    Zum Thema zum „klauen in Spielen“, finde ich auch sehr fragwürdig. Jochen sagt das es nicht Geralt ist der da gerade einer armen Familie das Essen klaut, sondern Jochen Gebauer und what? Also damit projiziert er ja indirekt das er er armen Menschen das Essen klauen würde und da müsste man sich mal Gedanken machen. Für mich tut das Geralt und wenn ich es genau so sehen würde wie Jochen, na dann würde ich denen das Essen nicht klauen und es mir anders besorgen, da gibt es ja genug Möglichkeiten.

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    • Sascha B. 11. Oktober 2015 / 20:11

      Ah ich muss noch was anhängen weil ich das gerade höre … Thema The Last of Us, also bei allem nötigen Respekt Jochen aber ich glaube da wird wirklich kein bisschen nachgedacht. „Die Story von The Last of Us ist offensichtlich nicht gut“ … Offensichtlich? Also Millionen Menschen halten die Story für gut und du behauptest es sei „Öffensichtlich“ nicht gut? Also ich lasse jedem seine Meinung aber ich finde es mehr als nur frech so eine Behauptung aufzustellen, denn weder ist Jochen der intelligenteste Mensch der Welt und somit der einzige der sieht wie „schlecht“ die Story ist und zum anderen sind wir auch hier wieder beim vorherigen Thema, er verkauft alle Zuhörer, Spieler etc als dumm und ich finde da könnte er mal ein wenig auf die Bremse treten. Ich möchte ihm nicht den Mund verbieten, wie gesagt ich habe größten Respekt vor ihm aber ich habe das Gefühl das er sich keinerlei Gedanken macht, das er Menschen mit so was gewaltig vor den Kopf stoßen kann oder gar beleidigt.

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      • Jochen 12. Oktober 2015 / 0:57

        Mit Verlaub, aber wenn du dich tatsächlich vor den Kopf gestoßen oder gar beleidigt fühlst, weil ich in einem Podcast sage, dass der Plot von The Last of Us offensichtliche Schwächen besitzt, dann scheint mir das ein Empfänger- und kein Senderproblem zu sein. Diese Aussage impliziert nämlich keineswegs, dass alle Last of Us-Liebhaber dumm seien. Ebensowenig übrigens wie die Aussage, Transformers sei ein dummer Film für dumme Menschen, impliziert, dass jeder, der die Filme mag, ein Dummkopf ist. Zum einen zielt die Aussage auf Intention, zum anderen wäre es eine traurige und trostlose Welt, in der sich intelligente Menschen nicht mehr an dummen Dingen erfreuen könnten.

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    • Andre 11. Oktober 2015 / 21:32

      Es tut dem Podcast nicht gut, wenn Worte auf die Goldwaage gelegt werden. Wenn su mit Freunden bei einem Bier sitzt, sagst du ja auch sicher mal „dieses oder jenes ist für Trottel“, ohne das in jeder Dimension zu durchdenken. Er macht ja auch Transformers total runter, obwohl er weiß (oder weil? :D), dass ich die Filme ganz gern schaue.

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      • Jochen 12. Oktober 2015 / 0:44

        Täusche ich mich oder sage ich in diesem Kontext sogar explizit, dass ich dich keineswegs für einen dummen Menschen halte, bloß weil du gerne Transformers guckst, und dass es durchaus möglich ist, beide vermeintlich konträren Ansichten gleichzeitig haben und äußern zu können?

        Oder hast du Schlingel das rausgeschnitten?

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        • Andre 12. Oktober 2015 / 1:01

          Neeer, geschnitten ist nix in der Folge. Bin manchmal nicht dicher, was wir on oder off air besprochen haben. 😀

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          • Lukas 12. Oktober 2015 / 1:03

            Ist so drin wie jochen gesagt hat

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  6. Nico 11. Oktober 2015 / 20:38

    Wenn ihr doch noch Folgenwünsche annehmt: Würde mich über eine Besprechung zu „The Beginner’s Guide“ vom Stanley-Parable-Macher sehr freuen. Das Spiel hat ja durchaus Erwähnung in der Presse gefunden, ich habe aber das Gefühl, dass man aus den vielen Meta-Ebenen und möglichen Deutungsweisen noch einiges rausholen kann (gerne auch unter Einbeziehung von Jochens Interpretations-Erfahrungen). Die Spielepresse und ein Großteil der Spieler kratzen mir da leider zu sehr an der Oberfläche und tun sich sichtbar schwer damit, den Titel in eine der üblichen Schubladen einzuordnen.

    Und falls ihr das Spiel noch gar nicht auf dem Schirm hattet: Es dauert nur ca. 90 Minuten, hätte also ein super Spielzeit/Podcastzeit- und damit auch ein gutes Aufwand/5-Sterne-Bewertungs-Verhältnis. 😉

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    • Andre 11. Oktober 2015 / 21:28

      Hmmmm…könnten wir tun. Hab’s nich nicht gespielt, höre aber gutes. Mal schauen, was Herr Gebauer dazu sagt. 🙂

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      • Jochen 12. Oktober 2015 / 1:05

        Herr Gebauer hätte die Befürchtung, dass das eine Folge ausschließlich für den kleinen Kreis jener wäre, die das Spiel tatsächlich gespielt haben. Ich hab’s bislang zwar auch (noch) nicht gespielt, aber wenn Stanley Parable ein halbwegs brauchbarer Gradmesser ist, dann kann man einem entsprechenden Diskurs nur schwerlich folgen, wenn man keine Ahnung hat, wie dieses Ding tatsächlich funktioniert.

        Ich glaube, das ist auch das Problem der Presse mit solchen Titeln. Wenn man sie behandeln will, dann muss man zwangsläufig davon ausgehen, als habe der Leser sie gespielt, was wiederum dazu führen würde, dass alle Spoiler und Mordio kreischen.

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        • Andre 12. Oktober 2015 / 1:07

          Selbstverständlich würden wir spoilern, als gäbe es keinen Steamsale mehr. 🙂

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          • Jochen 12. Oktober 2015 / 1:12

            Ja, aber selbst dann wäre es ausgesprochen schwierig, ein Stanley Parable so zu behandeln, dass man dem Diskurs auch als Nicht-Kenner des Spiels folgen kann. Nicht unmöglich, aber … schwierig eben.

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          • Andre 12. Oktober 2015 / 9:07

            Für normale Menschen vielleicht!!!

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          • Nico 12. Oktober 2015 / 18:36

            Im Vergleich zu Stanley Parable ist das Spiel wesentlich linearer und hat auch eine recht stringente Handlung. Gerne dürft ihr aber auch auf Stanley Parable abschweifen, falls euch da die potentielle Zielgruppe größer scheint. 🙂

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  7. tloch82 11. Oktober 2015 / 20:55

    Danke für den neuen Podcast.

    Aber die Diskussion um das Ende von Mass Effect 3 ging mir noch nicht weit genug. Am liebsten wäre mir ein 2-stündiger Monolog von Jochen, in dem er erklärt warum das Ende Scheiße ist und alles entwertet was man zuvor getan hat. Andre darf zwischendurch seine Homer-Brille aufsetzen und ab und zu entgegnen. Ah ja. Ach so. Hmhm. Nein! Echt? Okay.

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    • Mirko 11. Oktober 2015 / 22:04

      Ich bin dafür. Aber Andre darf gerne mehr Anteil daran nehmen.

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  8. Axel 11. Oktober 2015 / 22:09

    Einspruch zu dem was Jochen sagt: „Firmen sind nicht daran interessiert Namen aufzubauen“

    Also dafür funktionieren Namen wie Ron Gilbert, Shigeru Miyamoto oder auch ein Suda 51 immer noch hervorragend. Oder liegt das daran, dass ide aus ner anderen Zeit kommen?
    Ansonsten dienen doch Developer und Publisher selbst als Marke. Bei Nintendo weißt Du, dass Du jetzt keine wahnsinnig originelle Geschichte bekommst, aber wahnsinnig gutes Gameplay und liebevolles Leveldesign mit vielen kleinen Ideen. Bei Telltale weißt Du, Du bekommst jetzt kein Spiel, sondern ne Serie. Bei Wadjet Eye weißt Du: Du bekommst ein tolles, zumeist sogar recht tiefsinniges, aber immer unterhaltsames Retro-Adventure, Die Zen Studios und FarSight wiederum konzentrieren sich auf tolle digitale Flipper.

    Also ich denke, das was bei den Büchern der Autor ist, ist bei den Games der Developer als solches. Sehr viele Developer haben doch recht spitze Ausrichtungen, meint ihr nicht auch?

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    • Jochen 12. Oktober 2015 / 1:00

      „Also dafür funktionieren Namen wie Ron Gilbert, Shigeru Miyamoto oder auch ein Suda 51 immer noch hervorragend.“

      Ich würde mal grob schätzen, dass deutlich weniger als 10% aller Spieler weltweit wissen, wer diese Leute sind. Ich würde ebenfalls grob schätzen, dass problemlos mehr als 70% aller Filmgucker weltweit wissen, wer Brad Pitt ist.

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      • Andre 12. Oktober 2015 / 1:06

        Suda51 kennt keine Sau. Gilbert nur Hardcore-Spieler. Und Miyamoto ist Erfinder einer der ikonischsten Videospielreihen aller Zeiten und vermutlich auch nur geeerraaaadeee so ein paar Nicht-Spielern ein Begriff. Und dennoch ist es nicht so, dass seine Spiele mit „A Shigeru Miyamoto Game“ eröffnet werden.

        Hersteller haben kein Interesse daran, dass Entwickler zu Stars werden. Sobald der Brand der Person größer wird, als der des Punlishers, kann er Forderungen stellen oder einfach gehen. Das Fiasko zwischen Kojima und Konami zeigt, warum der Publisher das lieber nicht möchte, IMO.

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        • Duderino 13. Oktober 2015 / 0:33

          Gerade die großen zeigen doch aber das Gegenteil. Warcraft ohne Chris Metzen? Vonderhaar für Call of Duty? Jeder CoD-Fan kennt doch Vahn, der Mann hat eine 3/4 Million Follower auf Twitter und Personenschutz wegen den Fan-Extremisten. Davor war es Vince Zampella für CoD und dessen Twitter ist für Titanfall nun auch wichtiger als der offizielle Titanfall-Kanal.

          Fans von Bethesda-Rollenspielen kennen meist Todd Howard. Aber klar, Spiele sind deutlicher Teamarbeit als es Filme sind oder Bücher oder Musik – Büchern und Musik sind es ja oft eh Einzelkünstler oder maximal Bands mit kleiner Kopfzahl.

          Und die großen Namen von damals sind ja nicht so groß für das, was sie geleistet hatten (hätte Miyamoto nicht Mario gemacht, hätte es wer anders gemacht). Sondern es waren halt kleine Trupps von ein bis zehn Mann, die damals Spiele entwickelt haben. Da kommt dieser „Band“-Charakter halt wieder raus. Bei fast jeder Band steht der Sänger im Mittelpunkt, bei so kleinen Entwicklern halt der Leaddesigner. Je größer das Studio, umso irrelevanter meist die Einzelperson (siehe Ausnahmen oben).

          Man muss sich ja nur die Auflösung von Entwicklerstudios wie EA Austin oder Irrational Games angucken. Mittlerweile hat doch fast jedes Indiestudio und jede Kickstarter-Kampagne wenigstens einen Ex-Mitarbeiter davon um draufschreiben zu können „ehemaliger Bioware-Mitarbeiter / Vom Macher von Bioshock“. Völlig egal wer die Person eigentlich ist.

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          • Andre 13. Oktober 2015 / 22:46

            Ich glaube, wenn Todd Howard morgen durch die Innenstadt von Berlin läuft, erkennt ihn keine Sau. Der Name sagt vielleicht einem kleinen Teil von Hardcore Gamern was. Aber das wars. American McGee hat ja versucht, zu seinen Hochzeiten mit seinem Namen Spiele zu vermarkten – hat nix gebracht. Sid Meier’s Gettysburgh war ein Flop, auch wenn sein Name auf der Packung stand etc.

            Der einzige, der vllt im Begriff ist, ein Star zu werden, ist Chris Roberts. Er IST die Show, bei Star Citizen, weil da kein Publisher dabei ist, der die Marke in den Mittelpunkt stellen will und der ganze Aufbau bisher auf Vertrauen und Publicity fußte.

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          • kuhpunkt 13. Oktober 2015 / 23:02

            „American McGee hat ja versucht, zu seinen Hochzeiten mit seinem Namen Spiele zu vermarkten – hat nix gebracht.“

            Hochzeiten? Plural? Soweit ich weiß, ist McGee ledig.

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          • Lukas 13. Oktober 2015 / 23:05

            Nicht im Sinne von Heirat sondern im Sinne von Höhepunkt

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          • kuhpunkt 13. Oktober 2015 / 23:09

            No Shit Sherlock! Sollte ein Scherz sein 😉

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        • enlagom 13. Oktober 2015 / 16:23

          Suda51 sollte spätestens seit dem grandiosen Lollipop Chainsaw jeder kennen! Ein so schön blödes Spiel!

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  9. flowsevem 12. Oktober 2015 / 1:31

    Trinkspiel:

    Jedes mal trinken, wenn Jochen sagt, dass ihm das englische Wort vor dem deutschen Wort eingefallen ist 😉

    Gute Folge!

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    • Mirko 12. Oktober 2015 / 2:17

      Das passiert mir aber auch von Zeit zu Zeit…vielleicht liegts am Philosophie Studium.

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  10. Mirko 12. Oktober 2015 / 2:27

    Andre’s Freundin sollte ihm ein präpariertes Bier unterjubeln, das ihn nach ungefähr einer Stunde und 45 Minuten in das Reich der Träume schickt, damit er den Podcast nichtmehr beenden kann und wir einen mindestens fünf Stunden langen Podcast kriegen. Das wäre fantastisch! Zwar (ich musste gerade zuerst an „subpar“ denken) suboptimal, da wir keinen Dialog mehr haben, aber besser als drei Stunden weniger.

    Oder Jochen arrangiert das Ganze eingenhändig, um die temporäre Monarchie zu konstituieren.

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    • Jochen 13. Oktober 2015 / 23:11

      Ich schaudere bei dem Gedanken, dass jemand die von André regelmäßig angeschleppte Plörre (Ausnahmen bestätigen die Regel) auch noch präpariert. Ich brauche das also gar nicht zu arrangieren, es ist bloß eine Frage der Zeit, bis André mitten im Podcast mal dringend aufs Klo muss oder in eine Klinik geflogen wird und ich so lange reden kann, wie ich lustig bin. Wenn ich so darüber nachdenke, hat er bislang geradezu unverschämt viel Glück gehabt …

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      • Andre 13. Oktober 2015 / 23:13

        Du redest eh schon so viel. Wir führen so Redezeit-Counter ein, wie beim Kanzlerduell!!

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        • Jochen 13. Oktober 2015 / 23:24

          Willst du damit sagen, ich bin wie … Angela Merkel? Oder wie … Sigmar Gabriel?

          Komm‘ du mir mal nach Hause!

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          • Andre 13. Oktober 2015 / 23:27

            Moment, es stellt sich dir überhaupt die Frage, ICH könnte sie Merkel sein? Also!

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    • Jochen 13. Oktober 2015 / 23:06

      Ich muss gestehen, die befindet sich noch auf dem Ungesehen-Stapel. Ich hab‘ vor Jahren mal die ersten Episoden der ersten Staffel im Flieger gesehen … erinnere mich aber nur noch dunkel, dass ich recht amüsiert war.

      Offen gestanden reizt mich die Prämisse halt überhaupt nicht. Bestimmt gucke ich sie dann in ein paar Jahren und ärgere mich fürchterlich, das so lange aufgeschoben zu haben … aber immer, wenn ich durch Amazon Prime wühle und denke, heute könntest du ja mal Breaking Bad … lande ich am Ende bei einem Re-Watch von Dr. Who oder (den ersten Staffeln von) House …

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      • Andre 13. Oktober 2015 / 23:07

        Jaja, aber mir sagen, die Prämisse sei ja nicht so wichtig!! 😛

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          • Lukas 13. Oktober 2015 / 23:19

            Breaking bad ist meiner Meinung nach überschätzt, manche Folgen sind einfach nur langweilige Füller und nach der dritten Staffel fand ich es einfach nur noch uninteressant.

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          • Andre 13. Oktober 2015 / 23:28

            Das mit dem Füller stimmt. Aber ansonsten, würde ich widersprechen. Die Charakterentwicklung von Walt sucht in Serien ihresgleichen, zB. Und gerade die Los Pollos Hermanos Folgen sind super und die sind doch post Staffel 3, IIRC.

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          • Lukas 13. Oktober 2015 / 23:30

            Ich dachte die wären in Staffel drei, vielleicht hab ich mich auch vertan und du musst in meiner vorherigen Aussage immer eine Staffel weiter denken 😀

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          • Andre 13. Oktober 2015 / 23:44

            Also, nachdem sie den Pollos-Typen gesprengt haben, bricht es ein, da stimme ich zu. Dachte das war das Ende von vier…aber nicht sicher.

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      • kuhpunkt 13. Oktober 2015 / 23:42

        Ich frage nur, weil es im Podcast auch um TV-Serien und ihre Planung ging. Bei Breaking Bad stand anfangs nur die Idee: „Aus Mr. Chips Scarface machen.“ Damit ist Vince Gilligan auf Tour gegangen, um einen Sender zu finden, der sich das zutraut. Er hatte ein paar Ideen, aber noch nicht einmal ein einziges Drehbuch geschrieben.

        Die Serie wirkt wahnsinnig durchdacht. Narrativ auf einem ganz hohen Niveau, durchgehend spannend, geniale Charaktere und im Grunde makellos. Die Serie wird nicht grundlos so gelobt. Geplant war davon aber nix. Vince Gilligan gibt das offen und gerne preis. Sie hatten etliche Ideen und haben etliche Ideen verworfen. TV-Serien zu schreiben ist ein organischer Prozess mit so unglaublich vielen Faktoren, die es fast unmöglich machen, einen festen Plan zu haben.

        In der zweiten Staffel von Breaking Bad haben sie das versucht und es ging auch gut. Aber es war so eine Qual, dass sie das nie wieder versucht haben. In der zweiten Staffel wurde ein Charakter eingeführt, der später immer wichtiger wurde und ohne den die Serie (und das Spin-Off) kaum vorstellbar ist. Und den gab es nur, weil ein Schauspieler (der schon Teil der Besetzung war) keine Zeit hatte. Also mussten sie eine neue Figur erfinden.

        Die haben sich ständig selbst in eine Ecke geschrieben und Sachen eingeführt, von denen sie absolut keine Ahnung hatten, wie sie die auflösen werden. Hat das Relevanz auf die Qualität der Geschichte? Absolut nicht. Und das zeigt leider so eine schöne Doppelmoral.

        Im Fall von LOST war es so, dass schon relativ wichtige Sachen ausgearbeitet worden sind, bevor der Pilotfilm überhaupt gedreht wurde – und das in einer Zeit, in der sie absolut keine Zeit dafür hatten. Die DHARMA Initiative existierte im Konzept schon von Anfang an. Gerade WEIL sie einen Plan hatten (die Qualität der Ausführung ist wieder ein anderes Thema) war LOST eine Anomalie im TV-Geschäft. Wenn man gute Quoten hat, verlangt der Sender einfach, dass gestreckt wird, um Kohle zu machen. Während der zweiten Staffel haben die Showrunner schon damit gedroht, ihren Vertrag nicht zu verlängern, wenn sie keine Einigung finden. Während der dritten Staffel haben sie angekündigt, dass die Serie nach der sechsten Staffel enden wird. Akte X war ja das beste Beispiel, was sonst passiert. Drei Jahre vorher schon ein Ende festzulegen gab es davor nicht und gab es auch danach nicht.

        Bryan Fuller hatte mit seiner Hannibal-Adaption schon eine Vorlage, an der er sich orientieren konnte. Geplant hatte er sieben Staffeln. Daraus wurden dann sechs, weil sich die Serie anders entwickelt hat, als angenommen. Man kann es kaum durchplanen. Und was hats gebracht? Die Quoten waren im Keller und die Serie wurde nach drei Staffeln abgesetzt.

        tl;dr: Es ist leicht, über Sachen herzuziehen und andere Menschen wie hier als Apologeten zu denunzieren. Das ändert aber nix an den Tatsachen.

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        • Andre 13. Oktober 2015 / 23:47

          Erm…Babylon 5 hatte AFAIK alle fünf Staffeln durchgeplant, wurde dann aber nach vier Staffeln abgesägt. In denen führen sie die Handlung zuende. Dann hat ein anderer Sender die Show „gerettet“ und die fünfte finanziert – da haben sie aber nur noch Fanservice betrieben, weil alles wichtige in vier vorgezogen worden war.

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          • kuhpunkt 13. Oktober 2015 / 23:58

            Es gab aber nicht diesen „einen“ Plan von Straczynski. Das sagt er selbst – weil es eben dutzende Faktoren gibt, die das unmöglich machen. Er kann ein Ziel haben, aber es gibt 1000 Wege, wie man diese Ziele erreichen kann. Wenn man da nicht flexibel ist und auf nichts reagieren kann, kann mans im TV-Geschäft gleich vergessen. Oder glaubst du, dass er, bevor er überhaupt einen Sender gefunden hat, schon wusste, was in Folge 3 von Staffel 5 passieren wird?

            Mal ganz aktuell zum Marvel Cinematic Universe. Kevin Feige leitet das. Er sagt, dass er schon einen Plan für die nächsten 10 Jahre hat. Es wurden schon Filme angekündigt bis 2019 oder 2020. Und mittlerweile wurde da einiges verschoben, neues dazwischengequetscht… und als sie sich endlich mit Sony einigen konnten, dass sie Spider-Man verwenden dürfen, hat sich noch mehr geändert. Das wussten sie vorher nicht. Das konnten sie nicht planen. Ein paar Filme zu koordinieren ist eigentlich noch viel einfacher als eine Serie. Aber sie waren immer flexibel und hatten Alternativen.

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          • Andre 14. Oktober 2015 / 0:14

            Klar haben sie nicht jede Szene schon festgenagelt. Aber IIRC war Babylon 5 mindestens so klar durchkonzeptioniert wie Lost und Lost somit nicht besser als alles vorher, in dieser Hinsicht. Darauf bezog sich mein Kommentar.

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          • kuhpunkt 14. Oktober 2015 / 0:27

            Och, ich hab keinen Zweifel, dass Straczynski einen Plan hatte und die Serie zu einem hohen Grad durchdacht war. Meine Absicht war es auch nicht zu sagen, dass dies oder jenes besser geplant war. LOST hatte eine ganze Menge Macken. Manche Vorwürfe („die hatten keine Ahnung, was die da machen!“) sind nur halt ziemlich aus der Luft gegriffen. Es ist halt leicht, süffisant über Inkompetenz anderer zu reden, wenn Fakten missachtet werden.

            Und nur mal eine kleine Randnotiz. Straczynski hat mit Babylon 5 ~1986 angefangen. Staffel 1 ging 1993 auf Sendung. Er hatte 7 Jahre, sich einen Kopf zu machen.

            Zwischen dem Tag, als den LOST-Autoren gesagt wurde „Ey, wie wärs mit einer Serie über einen Flugzeugabsturz? Fällt euch da was ein?“, die sich ein paar Tage Gedanken gemacht haben und der Pilotfilm in Auftrag gegeben wurde, vergingen nicht einmal 10 Tage.

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          • kuhpunkt 14. Oktober 2015 / 0:36

            Was ich aber auch sagen wollte: es ist furzegal, ob ein Plan vorlag oder nicht. Was zählt, ist das Endprodukt. Bei Breaking Bad juckts doch auch keine Sau, dass mehr oder weniger improvisiert wurde. Warum also mit zweierlei Maß messen?

            Zumal zuviel Planung sehr schädlich sein kann, weil es Kreativität im Keim erstickt.

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        • Jochen 14. Oktober 2015 / 0:30

          Moment. Wenn ich sage, dass Lost offenkundig keinen stringenten Plan hatte und man das der Serie schmerzhaft anmerkt, weil ihr genau diese Stringenz und die daraus resultierende Konsequenz fehlt, dann kritisiere ich doch … genau, die Ausführung. Der Einwand, „aber Autor Soundso hat doch gesagt, dass sie einen Plan hatten“ ist für den Gegenstand der Kritik überhaupt nicht relevant. Meinethalben können die Autoren den tollsten Plan der Welt gehabt haben – ach was, zehn Pläne! -, die *Serie* als Gegenstand einer Kritik (und nicht einer historischen Abhandlung) hatte deshalb noch lange keinen. Oder anders fomuliert: Bloß weil ein Autor ein lustiges Buch schreiben will, muss ich darüber noch lange nicht lachen.

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          • kuhpunkt 14. Oktober 2015 / 9:08

            „Moment. Wenn ich sage, dass Lost offenkundig keinen stringenten Plan hatte und man das der Serie schmerzhaft anmerkt, weil ihr genau diese Stringenz und die daraus resultierende Konsequenz fehlt, dann kritisiere ich doch … genau, die Ausführung.“

            Du behauptest, dass sie keinen Plan hatten und machst das für die nicht immer überzeugende Qualität verantwortlich. Ursache und Wirkung. Was hat das mit der Ausführung eines Plans zu tun? Wie kann man einen Plan schlecht ausführen, wenn man (nach deiner Aussage) gar keinen hatte?

            Keinen Plan zu haben und eine schlechte Serie abzuliefern ist doch etwas anderes als einen Plan zu haben und eine schlechte Serie abzuliefern.

            „Meinethalben können die Autoren den tollsten Plan der Welt gehabt haben – ach was, zehn Pläne! -, die *Serie* als Gegenstand einer Kritik (und nicht einer historischen Abhandlung) hatte deshalb noch lange keinen.“

            Warum wirfst du ihnen dann vor, keinen Plan gehabt zu haben? Das war doch dein Argument. Wenn sie einen Plan gehabt hätten, hätte man ja schon zu Beginn der Serie mehr von der DHARMA Initiative sehen müssen und so weiter und so fort.

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  11. one_of_one 12. Oktober 2015 / 16:22

    Wieder mal eine schöne Folge.

    Zum Thema ansich kann ich gar nicht so viel sagen. Mir fällt auf Anhieb gar kein Spiel ein, das mir aufgrund der Story im Gedächtnis geblieben ist. Über Mafia 1 wird ja von vielen gesagt, dass es eine tolle Story hat, aber so ungewöhnlich fand ich die am Ende auch nicht (kennt man ja schon aus zahlreichen Filmen). Es punktet für mich eher durch Atmosphäre, Charaktere und Inszenierung. Aber das reicht mir auch vollkommen – es ist trotzdem eins meiner absoluten Lieblingsspiele.

    Mir sind sowieso Atmosphäre und Charaktere (und in Rollenspielen die Nebenquests mit ihren kleinen Stories) viel wichtiger als die Geschichte eines Spiels.

    Aber liegt es nicht eher am Spieler selbst, ob man sich in eine Rolle hineinversetzen kann und will und weniger am Spiel? Ich kann auch in Witcher wunderbar in die Rolle von Geralt eintauchen und ihn trotzdem noch hier und da ein wenig so formen, wie er meiner Vorstellung aus den Büchern am ehesten entspricht. Nur weil etwas im Spiel geht und man arme Leute beklauen kann, heißt das ja nicht, dass man es auch tun muss.
    Wer die Bücher und Vorgänger nicht kennt, hat ja vielleicht ein ganz anderes Bild von Geralt (oder kennt ihn auch überhaupt nicht) und kann ihn ja dann auch so spielen, dass es ihm nur ums Geld geht und ihn die Leute nicht interessieren.
    Gothic 1 und 2 hab ich auch auf 3 verschiedene Arten durchgespielt – gut, böse und neutral. War auch problemlos möglich, wobei man da natürlich den Vorteil hat, dass der Charakter ein unbeschriebenes Blatt ist.

    Und nun zu etwas völlig anderem:
    Kann man denn eigentlich Planescape aus heutiger Sicht noch spielen oder kommt man damit nur noch schwer zurecht? Also weniger auf die Grafik bezogen, sondern eher auf das Gameplay und die Steuerung.

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    • Nico 12. Oktober 2015 / 19:08

      Wenn ich das gerade nicht verwechsle, hat die Originalversion eine stark beschränkte Maximalauflösung und ein für moderne Augen sehr unangenehmes Kerning des Textes, was insb. bei einem so textlastigen Spiel natürlich extrem auffällt. Ich nehme aber stark an, dass es dafür Mods gibt, die das (und sicher auch andere Dinge) verbessern.

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    • Marius 13. Oktober 2015 / 18:06

      Ich hab Planescape gespielt, und ich fand bei allen Qualitäten das Gameplay doch sehr sperrig und unintuitiv. Ich musste mich stellenweise sehr quälen, um die guten Teile des Spiels zu erleben. Mit meinem jetzigen Wissen hätte ich es nicht gespielt. Aber ich bin ohnehin kein Fan von diesen partybasierten Rollenspielen. Auf der anderen Seite ist es ein Klassiker.

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  12. Duderino 13. Oktober 2015 / 1:15

    Interessante Folge. Das Ende legt ja nahe, dass viel nur angerissen oder gar nicht besprochen wurde, da kann man sicher nochmal einen zweiten Teil folgen lassen. Bitte bei maximal zwei Stunden bleiben, da herrscht bei mir die Aufnahmegrenze.

    Vielleicht noch was zum Schluss: Ihr solltet vielleicht über CoD mal nachdenken, und es nicht nur als Actionstumpfsinn abtun 😉

    Es ist ein perfektes Beispiel für Show-Don’t-Tell. Gerade ein Modern Warfare 2: Es erzählt halt von keinem Terroranschlag, es lässt ihn am Flughafen direkt vor den eigenen Augen geschehen. Ja klar, nicht gut gemacht, keine Logik, aber es zieht es durch. Dafür gut gemacht: Ebenfalls in Modern Warfare 2 werden Atomraketen gestartet, die die Spielfiguren am Boden sicher detonieren können, als die Interkontinentalraketen in den oberen Schichten der Stratosphäre noch auf dem Weg nach Amerika sind. Und wie inszeniert es das? Statt einem Puff Puff schlüpft der Spieler in die Rolle eines Astronauten an Bord der ISS. Und natürlich zerschmettert die Druckwelle die Raumstation und tötet den Spieler. Ich opfere meine eigenen Leute, und es wird hautnah gezeigt. Da wird einem schon mulmig.

    Ebenfalls Modern Warfare 2: Das Leveldesign dient doch der Narrative? Das Spiel dreht sich weite Strecken um die Verteidigung des amerikanischen Bodens, der Krieg ist im Herzen der Heimat. Da geht es nicht um A nach B und zum Verpuffen von möglichst coolen Explosionen. Die Schlacht um das Weiße Haus macht es doch unfassbar deutlich, was da passiert. Und das es auch eine Frage um die Verteidigung der eigenen Werte geht, zeigt doch Schlacht um den Burger-Town Fastfoodladen. Klar kann man das schnell als blöd abtun, dass die Amis Burgerläden verteidigen, aber wie effektiv will man denn noch darstellen, dass es um die Verteidigung des amerikanischen Lebensstils selbst geht?

    Modern Warfare 2 halte ich für einens der schlechtesten Spiele der Reihe, voller Logiklöcher und ja der Patriotismus ist als deutscher (und grundsätzlich) kaum zu ertragen. Aber vieles was ihr kritisiert löst die Reihe doch ein, oft viel besser als andere Spiele auf dem Markt?

    In Black Ops 2 ist das Gameplay ganz sicher nicht von der Narrative losgelöst, schließlich hat das Spiel unterschiedliche Enden und sich ändernde Plottwists. Da geht es darum, einen der Hauptbösewichte hinterher zu laufen bei einer Flucht, während man von zig Gegnern aufgehalten wird, man muss also seinen Skill im Gameplay beweisen. Ist man schlicht nicht gut genug, dann scheitert man nicht, aber die Story macht halt einen Knick den es anders nicht gegeben hätte.

    Auch muss man in Black Ops 2 oft Secrets finden, die nicht ala Far Cry und Assassins Creed einfach nur versteckte Gegenstände ohne Belang sind. Bei einem Sturm auf ein Drogenlabor in den 80ern kriegt man kurz zugerufen, dass man nach Dokumenten gegen den Oberbösewicht suchen soll. Kann man im Geballer überhören, ist aber der subtile Hinweis, dass man was wichtiges finden kann. Die Dokumente werden für spätere Missionen wichtig und ändern wieder die Story. Passiert in Blops 2 ein paar mal. Auch kann man in den Granatslot ein Ausrüstungskit mitnehmen, dass den Weg zu vielen Secrets dieser Art überhaupt erst freischaltet. Da ist ein Seil dabei für eine Szene, oder ein Dietrich, ein Bolzenschneider, etc. Wichtig für die Narrative, aber ein Handicap beim Geballer.

    Dann gibt es natürlich noch Entscheidungen, zum Beispiel wechselt man in einer Mission zu einem Schläfer in einer Terrorzelle, die den Best-Buddy aus den paar Stunden Kampagne davor gefangen genommen hat. Entweder du richtest ihn hin und deine Tarnung bleibt bestehen (was für die Story relevant wird), oder du bringst es nicht übers Herz weil du den Bro magst, dann wirst du enttarnt und gekillt (ändert wieder die Story). Klar mögt ihr sagen „der Typ ist mir egal, ich bin Spielejournalist und baller mich mal nur durch CoD und geb dann ne 79, fickt euch“, aber es gibt viele Fans von Black Ops oder dem von euch zerrissenen Halo, die durch ihr Hintergrundwissen und ihre Beziehung zur Reihe wirklich etwas empfinden. Ich wusste nicht sofort, wen ich in dieser Szene sterben lassen will.

    Und dann wäre da noch die gloriose Mission, in der man Bösewicht Menendez übernimmt und zur Rettung der eigenen Schwester Josefina eilt. Die Rage und Wut, in der sich Menendez durchmetzelt, wird in einer für CoD völlig ungewöhnlichen Traumsequenz gezeigt. Menendez läuft 5x schneller als ein normaler Soldat, ist unsterblich, muss die Schrotflinte in der Hand nicht nachladen sondern nur durchladen und zieht irgendwann eine Machete um sich per Hand durchzumetzeln. CoD ist nicht realistisch, aber in seinen Grenzen plausibel, driftet aber hier extrem stark ins fantastische ab, um Menendez Rage gebührend zu zeigen – natürlich kommt er zu spät. Natürlich versteht man dann, was diesen Mann so kaputt gemacht hat.

    Auch den übergeordnete Konflikt zwischen USA und China (Russland ist irrelevant in Black Ops) wird oft und deutlich gezeigt und nicht nur bequatscht, zum Beispiel in dramatischen Missionen, in der bei der Jagd auf eine Terroristengruppe auf chinesischem Territorium gekämpft werden muss und die Black Ops Truppe fast den dritten Weltkrieg riskiert. Jo, wenn man auf nichts achtet und nur mit dem Gedanken rangeht „ich baller mich hier durch“, dann empfindet man da nix außer das Actionfeuerwerk im hinteren Teil des Gehirns. Man kann aber auch durchaus mal anders rangehen und das Spiel nicht sofort in eine Schublade stecken.

    Ach und Jochen: Bioshock Infinite erzählt ÜBERHAUPT nichts über sein Leveldesign und den Beweis bist du in der Folge schuldig geblieben. Das sind alles Arenakämpfe die nichts, gar nichts beizutragen haben. Die Narrative geschieht einzig und allein in den Adventure-Passagen dazwischen. Die Vigors werden für keine Rätsel verwendet, nur für Kämpfe. Eine verpasste Chance, die so groß ist, dass es in keiner Weise schönzureden ist. Das Spiel hat Narrative und es hat Gameplay und es bemüht sich jeden Meter darum, beides zu trennen.

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    • Andre 13. Oktober 2015 / 22:58

      Ich mag Call of Duty (sage ich in der Folge nicht sogar, dass das Mysterium von BlOPS interessant war?) und ich stimme zu, dass es einige coole Szenen hat. Aber das Gesamtpaket drumherum ist leider fast immer dazu angetan, sie durch seinen Stumpfsinn zu entwerten. Die Flughafenszene in MW2 ist tatsächlich zB eine interessante Provokation, die nur durch ihre Aggressive Vermarktung leider wie ein PR-Gag wirkte (und weil der weitere Kontext des Spiels leider nicht den Eindruck erweckt, dass es mehr sein sollte). Auch wenn man sich die weitere Entwicklung anschaut, wo dann gleich wieder eine „so schrecklich, wollen Sie das wirklich sehen?“-Szene gefahren wurde, die dann im Gegenteil belanglose Scheiße war (das kleine Mädchen wird gesprengt! Ja, isses denn…?). Und so setzt sich das fort. Für jede Atombomben-Szene, für,jedes atmosphärische Schleichen durchs hohe Gras, gibts in der Serie ein Ghosts-Intro, dessen peinliche US-Heldenfantasterie so armselig plump dahergerollt kommt, dass der ganze Goodwill erlischt.

      Gebe dir aber recht, dass die Serie zu Unrecht verdammt wird. Und im Vergleich zu Battlefield, was die Singleplayer-Kampagne angeht? Pures Gold. 🙂

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  13. Goettchen 13. Oktober 2015 / 11:26

    Hallo!

    Wie immer toll zu hören. Vielen Dank! 🙂

    Ich wäre ja sehr ab einer Telltalegames-Folge oder wenigstens-Diskussion interessiert. Die werden ja immer mal wegen der (angeblich) ergreifenden Story, der ’schweren‘ Entscheidungen etc. gelobt. Oder zählen die nicht, weil ein Spiel mit so wenig Gameplay eher einen Interaktive-Filme-Podcast braucht? 😉

    LG

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    • Andre 13. Oktober 2015 / 23:01

      Hab ich Telltale nicht schon gehated? 😀 Wenn nicht, ist das vielleicht in „Überschätzte Spiele 2“

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      • Jochen 13. Oktober 2015 / 23:02

        CoD in Schutz nehmen und Telltale haten … what the fuck is wrong with you, sir?

        Gefällt mir

        • Andre 13. Oktober 2015 / 23:08

          Das eine überschätzt, das andere in Teilen unterschätzt. 😉

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      • Lukas 13. Oktober 2015 / 23:04

        Sind es die vorgegaukelten Entscheidungen, die dich bei so nerven?

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        • Andre 13. Oktober 2015 / 23:10

          Unter anderem. Pacing in der ersten Staffel Walking Dead ist furchtbar, die Entscheidungen Fake, das Tränendrüsenschicksal absehbar und Clementine funktioniert nur über das Kindchenschema, nicht als Figur. Rätseleinlagen auch meist uuuunterrrirdisch. Es ist kein Spiel (und wenn, ein schlechtes) und der Filmanteil bei weitem nicht gut genug.

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          • Lukas 13. Oktober 2015 / 23:13

            Würde ich so unterschreiben. Hab The walking dead auch nur durchgespielt, weil es mir geschenkt wurde … War am ende ziemlich nervig.

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          • Jochen 13. Oktober 2015 / 23:17

            Stimmt: Als Spiel ist es schrecklich und als Film okay-ish. Aber als Comic ist es super.

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          • Jochen 13. Oktober 2015 / 23:22

            Kann man bestimmt auch anders sehen, aber warum sich immer alle dem Ding als interaktiver Film nähern, obwohl es sich schon stilistisch offenkundig am Comic orientiert (und, nun ja, auf einem verdammten Comic basiert), ist mir ein bisschen schleierhaft.

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          • Andre 13. Oktober 2015 / 23:25

            Oh, ich dachte du meinst, die Comic-Vorlage sei gut. 😦

            Neeeee, auch als Zeichentrick-Comic, wasauchimmer, ich muss immer noch zwischendrin weiße Kreise abklicken und Nahrung an Menschen verteilen, die alle verhungern dürften (sie sterben doch eh). Gibt ein paar coole Momente hier und da. Aber selbst mit der Perspektive…näh.

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          • Jochen 13. Oktober 2015 / 23:30

            Lustig. Gerade diese Szene empfand ich als sehr gelungen, auch und gerade WEIL sie a) so stereotyp und b) so spielerisch anspruchslos ist. Walking Dead funktioniert in meinen Augen ganz ausgezeichnet als nerdig-kluger Kommentar auf die Zombie-Popkultur.

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          • Andre 13. Oktober 2015 / 23:43

            Wenn der Kommentar lautet: „Der Shit wird langsam öde“, stimme ich zu. Auch dem Kommentar. 😉

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          • Jochen 14. Oktober 2015 / 0:32

            Bloß weil du den Kommentar nicht entdeckst, heißt noch lange nicht, dass da keiner drin ist 😛

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  14. enlagom 13. Oktober 2015 / 16:31

    Schöne Folge, auch wenn die zwei Stunden nicht gereicht haben! 😉
    Ihr habt mir richtig Lust auf The Secret World gemacht. Ich hab das liegen gelassen, weil wegen MMO. Keine Lust auf MMO. Aber die quasi Vorgänger, The longest Journey und Dreamfall hatten für mich auch richtig gute Dialoge und Charaktere. Ich schreib das auf das Konto von Ragnar Tornquist.

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  15. Joss 13. Oktober 2015 / 17:25

    TSW ist la Déesse unter den Online-Rollenspielen. Mich hat nie gewundert, dass es kein Spiel für die Masse war. Gerade darum, weil man auch Lesen muß.

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  16. Marius 13. Oktober 2015 / 18:12

    Ganz hervorragende Folge, vielen Dank!

    Können Dialoge nicht auch „Show don’t tell“ sein? Je nachdem, ob ein Charakter direkt seine Motiviation und Befindlichkeit etc. erklärt („tell“) oder man über dessen Aussagen in anderem Zusammenhang darauf schließen kann („show“). Jedenfalls bei Büchern dürfte die Vermittlung solcher Informationen in Dialogen oft mehr „show“ als „tell“ sein.

    Schade, dass ihr meinen Text mit dem vermeintlichen Ölscheich nicht freigegeben habt, da habe ich mir nämlich wirklich Mühe gegeben.

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    • Andre 13. Oktober 2015 / 23:04

      Genau darum geht es, ja. Wenn am Anfang von Chinatown jemand einen Whiskey angeboten bekommt und man sieht, wie der Gastgeber erst den teuren Scotch wegstellt und dann zum billigen Fusel greift, sagt das eine Menge über das Verhältnis der Figuren aus, ohne das ein Wort gefallen ist.

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  17. Lukas 13. Oktober 2015 / 20:03

    Schöner Podcast mal wieder.
    Ich muss Jochen recht geben, wenn er bemängelt, dass Spiele oft viel zu viel erklären und wenig zeigen. Dabei ist „show, don’t tell“ doch gerade bei Gruppengefährten in Rollenspielen oder wichtigen NPCs in Spielen allgemein gut zu machen. Ganz prominent fällt mir da die Einführung von Trevor in GTA 5 ein. Da braucht man danach nicht mehr viel Erklärung, was für ein Typ das ist. In Rollenspielen hat das zuletzt Pillars of Eternity mit Aloth in meinen Augen sehr schön gemacht. Das ist mir wirklich im Gedächtnis geblieben, während die Einführungsmonologe und -dialoge mit den anderen Gruppenmitgliedern relativ schnell wieder vergessen waren.

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  18. Riv4n 13. Oktober 2015 / 20:31

    Ich muss gestehen, dass ich in Sachen Story schon manchmal eine Heulsuse bin… Das passiert aber meist extrem überraschend, wenn ich überhaupt nicht damit rechne. In Mass Effect 3, als nach ewigem Streben meinerseits dieser Genozid mit der Genophage beendet werden konnte? Eine Rasse, die mir doch ein wenig am Herzen lag, ist nicht mehr dem sicheren Untergang geweiht? Das hat mir schon ein wenig die Freudentränen in die Augen gejagt. Das Ende hingegen? Hab Schlechteres gesehen, hab Bsseres gesehen – meh.

    In Wolfenstein The New Order diese verlassenen Zimmer der Widerstandskämpfer zu sehen? Die persönlichen Gegenstände der Verstorbenen in einem verstaubten Zimmer aufgereiht? Ebenfalls ein überraschend bewegender Moment.

    Fakt ist für mich, dass die klassische Story der Spiele meist im Hintergrund steht (ich erwarte eh nichts besonderes, dafür hab ich schon zu viele Spiele gespielt, irgendwann kennt man alles oder sieht alles schon kommen), und die Spielwelt mich einfach überzeugen muss. Wenn ich dann noch mit einem RPG-System eigene Charaktere entwerfen und ihren Neigungen nachgehen darf, kann mir die Geschichte recht egal sein (Paradebeispiel The Elder Scrolls).

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  19. Julo 14. Oktober 2015 / 17:06

    Hello ihr beiden.
    Wollte mir bald Planescape zum ersten mal an die Brust nehmen. Nun ist die Frage nach der Text und Sprachausgabe an der Reihe. Natürlich würde ich sofort die originale nehmen wenn es nicht so textlastig wäre. Dabei spielen weniger fehlende Englisch Kenntnisse eine Rolle, sondern die Verleitung zum Zeilenspringen, Überfliegen und Vergessen von Inhalten durch die erhöhte Kraftanstrengung. Pillars of Eternety war da gerade an der Grenze. Oder ich müsste einfach mehr Geduld mitbringen und nur Spielen wenn eine sehr hohe Konzentration möglich ist.
    Ich habe ich gelesen, dass anscheinend die Lokalisierung eine der besten sein solle. Meinungen aus der Community sind auch gerne erwünscht.

    btw natürlich mit Resolution und Interface mods

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      • enlagom 15. Oktober 2015 / 17:52

        Ich habs mir vor kurzem auf GOG geholt, und spiel es auf Deutsch. Die Texte sind so gut, da gabs keinen Grund umzustellen. Die Mods sind passend auch alle übersetzt.

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  20. Yano 15. Oktober 2015 / 11:09

    Weiter oben schreibt jemand das die Dialoge in Dreamfall Chapters ihm sehr gefallen haben, und Jochen lobt die Dialoge in The Secret World.
    Beide Spiele sind von Ragner Tørnquist, der mit Dreamfall – The Longest Journey 2 (2006) das einzige Spiel machte bei dem mir in einer Szene wirklich die Tränen kamen.
    (man erklärt einer bestimmten Person das sie sterben muss)

    Diese Szene müsste auf samtlichen Entwickler Konferenzen zum Thema Emotionen rauf und runter gespielt

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  21. Matthias 15. Oktober 2015 / 20:36

    Ich mag euren Podcast sehr, endlich gibt es einen deutschsprachigen Podcast, in dem es auf angenehm intelligente Weise um aktuelle Themen rund um Videospiele geht. Aus dem Stand habt ihr es in meiner Podcast-Toplist auf Platz eins geschafft. Vielen Dank dafür! Eine Fünf-Sterne-Bewertung bei itunes kann ich euch trotzdem nicht geben; ich meide alles, was mit Apple zu tun hat. Albern, ich weiß.

    Zum Thema: Ich bin immer ganz froh, wenn die Spiele die ich spiele, keine allzu komplexe Geschichte erzählen. Ich habe recht selten Zeit zum Spielen und dann meist auch nicht viel, so dass ich manchmal mehrere Wochen nicht spielen kann. Bei einer anspruchsvollen Story bekäme ich da schnell Probleme, dem ganzen folgen zu können. Wichtiger als eine gute Story sind mir gut ausgearbeitete Charaktere und gutes Storytelling. Diesbezüglich mag ich Red Dead Redemption (Kloß im Hals am Ende) und GTA 4 und 5 sehr.

    Solltet ihr überlegen, wen ihr in Zukunft mal als Gast einladen könntet: Eine Folge mit Jörg Langer würde ich gern hören, fürchte aber, dass das nichts wird.

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  22. Frederik Oehmke 9. November 2015 / 18:05

    Hallo Ihr Beiden,

    Jochen ich würde gerne mal wissen wieso genau du das Ende von Battlestar Galactica so derbe schlecht findest?
    Ich bin mit einem recht guten Gefühl und zufrieden aus dieser Serie entlassen worden. Denn der „Kreis“ wird ja definitiv geschlossen.
    Eventuell sind mir da auch ein, zwei Details absolut entgangen und ich hab das „schlechte Ende“ verpasst…..

    Aber für eine TV-Serie finde ich BSG noch wirklich sehr rund beendet (vor allem im Vergleich zu Lost und Konsorten).

    Würde mich echt sehr über eine Antwort freuen!

    Viele Grüße

    Fred

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