Runde #28: Beste. Spiele. Aller. Zeiten. Doppelpunkt!

Überraschung: Es gibt mehr als zwei-drei Spiele, die wenigstens einer von uns großartig findet! Ja, so viele positive Aussagen hätten auch wir nicht in uns vermutet. Genau genommen haben wir uns selbst nicht mehr so  überrascht, seit wir festgestellt haben, dass wir uns gegenseitig gut leiden können. Welche anderen Sensationen mag diese Folge sonst noch enthalten? Findet es heraus!

Fertig? Dann ist es an der Zeit, dass ihr uns überrascht. Zum Beispiel durch die Masse an neuen, wohl formulierten, ausschweifenden 5-Sterne Bewertungen auf iTunes! Oder Weiterempfehlungen auf Social-Media, in Foren oder der Glasur einer Geburtstagstorte!

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28 Gedanken zu “Runde #28: Beste. Spiele. Aller. Zeiten. Doppelpunkt!

  1. Axel 18. Oktober 2015 / 4:16

    Oh ja, das leidige Kartenthema. Ich hasse Karten, die es heute in den Spielen gibt. Wo man überall haargenau lesen kann wo das Waffengeshäft ist, wo dies und das ist. Das nervt doch. Als Gegenbeispiel möchte ich Gothic 1+2 anführen. Dort gab es auch immer ne Karte, ABER an diesen konnte man sich nur orientieren wo man ungefähr ist. Auf der Suche nach den und den NPC musste man sich selbst machen. Das hat dazu geführt, dass man die Spielwelt natürlich viel intensiver wahrgenommen und kennengelernt hat, weil man einfach alles abgesucht hat. Man ist so auf Geheimnisse und Sidequests gestoßen und wurde dafür eben auch noch belohnt. Das hätte ich aber alles nicht gefunden, hätte mir irgendwo ein roter Pfeil oder so gesagt, wo ich jetzt hinstiefeln muss. Ich hätte mich auf das Pfeil konzentriert und die komplette wunderschöne Umgebung mit den vielen Höhlen und Hütten außer Acht gelassen.

    Dieses System funktioniert aber nur bei Open World Spielen, die in ihrer Größe begrenzt sind. Aber allgemein sind mir heutige Open World Spiele flächentechnisch viel zu groß.

    Ich mag übrigens auch keine neumodischen Bosskämpfe, weil sie IMMER mit den Spielemechaniken brechen. Etwa bei Metal Gear Solid. Stundenlang schleicht man da rum und dann soll man ausgerechnet in den Bosskämpfen wild drauf losballern? Hä? Blödsinn ist das doch!

    Dann lieber die Bosskämpfe in den alten Spielen, wo die Spielmechanik, die man vorher in den Levels gelernt hat, bis zur Perfektion getrieben wurde. Sei es in Schmups oder in Action Platformern wie Mega Man. Die ganzen alten Mega Man Spiele würden ohne diese ikonischen Bosskämpfe garnicht funktionieren!

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    • Lukas 19. Oktober 2015 / 20:35

      Ein gutes Beispiel für super Bosskämpfe sind die Zelda Spiele. Man bekommt im Tempel/Labyrinth/whatever einen Gegenstand und er Bosskampf ist die ultimative Prüfung, ob man verstanden hat, wie die Mechanik des Gegenstands funktioniert (es gibt ein paar wenige ausnahmen).

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  2. Axel 18. Oktober 2015 / 4:30

    Andre, falsch: Das beste was Rockstar je zustande gebracht war das Spiel zu The Warriors! Ein Kultfilm aus den 70er Jahren, wo es um eine Gang geht, denen einen Mord angehängt wird und fortan vor den anderen Gangs flüchten müssen. Das tolle an dem Rockstar-Spiel sind zwei Dinge:

    – Es hat nach langer Durststrecke mal wieder den Street Brawler zurückgebracht, wo man sich einfach nur beherzt mit anderen prügeln musste. Dabei gab es sogar tolle Gangprügeleien, die für die damalige Zeit schon recht beeindruckend inszeniert wurden.
    – Es war dennoch open worldig, aber nicht so weitflächig wie GTA. Es war halt nur auf Brooklyn beschränkt und die haben diesen ganzen 70er Jahre Stil so extrem geil eingefangen, das war schon toll.

    Und auf Grund der kompakten Spielewelt hatte man eben nicht so viele Laufwege, es war immer was los und es gab auch viele unterschiedliche Quests. Zudem die Geschichte, eine Vorgeschichte des Films, einfach nur toll war.

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    • Andre 18. Oktober 2015 / 12:31

      Ich muss gestehen, ich hab das nur ganz kurz gespielt und von daher keine wirkliche Meinung zu dem Titel. Vom Ersteindruck her aber weit entfernt von RDR. Hatte immer das Gefühl, verzweifelte PSP-Besitzer liebten es, weil sie sonst so viel Crap bekommen haben. 😀

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      • tloch82 18. Oktober 2015 / 16:20

        Vielleicht nicht das Beste, aber Warriors ist einfach wirklich ein verdammt gutes Spiel ist. Wenn man Fan des Films ist, noch viel mehr. Ein Titel bei dem es sich lohnt ihn nachzuholen. Gerade auch ein perfektes Beispiel für eine Filmumsetzung. Weil es nicht nur die Handlung nach erzählt, sondern dem Ganzen noch jede Menge Inhalte hinzufügt, die im Film nur angerissen werden.

        Fazit: Wer den Film geil findet, muss das Spiel eigentlich gespielt haben.

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      • Axel 22. Oktober 2015 / 6:08

        PSP und Crap? Unsinn! Da gab es richtig viele Geheimtipps und geile Nischentitel. Gerade im JRPG-Bereich gab es da tolle Titel. Aber auch für solche Titel wie Hammerin‘ Hero, die beiden Pursuit Force Spiele oder Everybodys Golf 1+2 liebe ich die PSP! An dieser Stelle verweise ich mal ausnahmsweise zum pseudomorglichen Kollegenpodcast:
        http://insertmoin.de/im1295-hidden-gems-fuer-psp-teil-1/
        http://insertmoin.de/im1317-psp-hidden-gems-teil-2/

        Natürlich… man muss schon ne SEHR große Vorliebe für japanische Spiele haben. Aber ich spiele ja eh lieber japanische Konsolenspiele als westliche. 😀

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        • Andre 22. Oktober 2015 / 23:17

          Schau, MIR musst du sowas nicht erzählen. Ich liebe meine PSP und ich hab sogar die Vita. Aber die PSP war gerade zu Anfang überschwemmt mit PS2 recycling (wie der GBA zu Anfang auch, nur eben mit SNES) und ihr fehlten die absoluten Must-Haves. Und Pursuit Force ist wirklich ein Spiel, dass nur wegen der Softwaredürre damals groß auffiel. Das Ding ist ein solider Actioner, nicht mehr. Ich hab mich sogar mit Dingen wie Killzone Liberation und Dungeon Hunter rumgeschlagen, um Koop zocken zu können. Genau wie die Vita, ein tolles Gerät, aber leider zu weit links liegen gelassen vom Gros der Publisher und schließlich auch von Sony, nach anfänglichen Nettigkeiten wie Medieval.

          Im JRPG-Bereich war sie dannZeug wie der Tales-Reihe etc echt gut dabei, ja. Aber zB selbst die viel gelobten God of Wars waren IMO erkennbar unter den Pendants auf den Konsolen, die Sony ernstgenommen hat. Wie auch Unchartes für die Vita nur ein müder Abklatsch wat (ja, Chains of Olympus/Ghost of Sparta waren besser als Unchartes für Vita). Die Leute haben am Ende ja sogar geglaubt Harvey Birdman sei ein tolles Spiel, so verzweifelt waren sie. 😉

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          • Axel 23. Oktober 2015 / 0:48

            Ja, das stimmt natürlich mit den PS2-Ports. The Warriors war ja auch nur so ein Port. Beim GBA war das aber so, dass das Ding bis zum Schluss mit SNES-Ports bestückt wurde. Also ich muss da schon lange überlegen, was auf dem GBA zu den wirklich spielenswerten Titeln gehört: Fire Emblem, Golden Sun, Mario & Luigi Superstar sagam Sonic Advance und dann wird es aus so aus dem Stehgreif schon schwer bei all den Ports von Mario über Donkey Kong bis hin zu den ganzen Final Fantasy Portierungen.

            Pursuit Force fande ich eigentlich ganz cool, weil ich schon immer ein großer Chase HQ Fan war und mich das Spiel ein wenig als eine moderne Interpretation dessen erinnert hat. 🙂 Objektiv gesehen waren da aber natürlich viele Spiele, gerade die „großen Spiele“ von den sich Sony erhoffte die Systemseller zu sein, waren untersterDurchschnitt, das stimmt schon. Die beiden GTAs waren inhaltlich noch dünner als die großen Titel, Crisis Core: Final Fantasy VII eine lieblose Ausschlachtung des Namens oder kannst Du Dich noch an das viel beworbene Resistance: Retribution erinnern? Was für ein schrecklicher Einheitsbrei. Gegen solche Spiele hatten Titel wie Pursuit Force ja schon wieder Charme. 🙂

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  3. Jockl 18. Oktober 2015 / 12:55

    Ich denke, dass man klassische Erzählspiele von Spielen, deren Mechaniken Geschichten generieren, trennen muss. Sofern gut gemacht gefallen mir beide. Allerdings kann man argumentieren, dass letztere insofern faszinierender sind, als sie die inhärente Stärke des Mediums besser nutzen. Das in dieser Hinsicht beste Rollenspiel der letzten Jahre ist übrigens Crusader Kings II. (Finde es neben gesagt seltsam, dass die deutsche Medienlandschaft, sowohl die klassischen Zeitschriften als auch „Indiemagazine“, zu den beiden großen Paradoxspielen oftmals immernoch nicht mehr zu sagen hat als ein faules „blabla, Nischentitel, PC, harcore-Strategiespiel“, ohne zu erkennen, dass man es bei aller immer noch vorhandenen Sperrigkeit mit einem brillianten Geschichtengenerierungsspiel a la pirates zu tun hat.)

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    • Nimlod 18. Oktober 2015 / 19:26

      Das kam mir auch gerade in den Sinn, als es um die Geschichten ging, die moderne Spiele eben oft nicht mehr von selbst erzählen. Tja, und wenn es dann doch mal Spiele in der Richtung gibt, werden sie dafür nicht etwa hervorgehoben, sondern teilweise auch noch bestraft, weil sie ja ach so unfair wären….dann bekommt Europa Universalis 4 eben mal eine absolut lächerliche 78 bei GameStar. Wenn man den Test ließt, kann man nur den Kopf schütteln und sagen, der gute Mann hat das Spiel nicht verstanden.
      Bin mal gespannt, ob die GameStar irgendwann mal ihren Kurs, was Globalstrategie angeht, ändert. Klar, der Markt ist eher klein, aber es tut einem trotzdem in der Seele weh.

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  4. Miller 18. Oktober 2015 / 16:48

    Mein tollster Moment in RDR war als ich herausfand, dass ich meine Gegner in den Duellen nicht töten muss(bis auf das story duell), sondern ihnen wie bei lucky luke die Waffe aus der Hand schießen kann. War eine tolle Erfahrung. Sowas vermisse ich in vielen Spielen. Es gibt kaum noch Überraschende Dinge.

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    • Mirko 20. Oktober 2015 / 14:25

      Ich hatte das zum Beispiel lustigerweise bei CoD Black Ops 2, als ich dem einen Kerl ins Bein schoss, weil ich ihn nicht einfach umbringen wollte. In dem Moment reagiert das Spiel aber nicht darauf, wenn ich mich recht entsinne, und ich dachte mir noch:“Naja CoD halt, one way ticket“. Aber als dann am Ende eine andere Abspannsequenz kam, war ich schon etwas überrascht emotional berührt, dass die Person doch noch am leben war.

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  5. Florian 18. Oktober 2015 / 19:42

    Nur ein kurzer Hinweis zur allgemeinen Weiterbildung: Animateure sind die Jungs und Mädels, die ihr auf der Aida oder in eurem Cluburlaub trefft. Den Berufsstand, den ihr in dieser Folge meint sind Animatoren. Ähnlich geschrieben, aber wir machen etwas völlig anderes!

    Wenn ich mir auch noch eine kleine Bitte erlauben darf: Wäre es möglich, dass ihr in den Shownotes schreibt, wann euer Vorgespräch über euer aktuelles Getränk beendet ist? Ich verstehe, es ist ein namensgebenden Bestandteil dieses Podcasts. Aber ich denke, wir sind uns alle einig, dass er nicht wirklich der Hauptgrund, warum die meisten Leute ihn abonniert haben, sorry! 😉

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    • Andre 18. Oktober 2015 / 21:41

      Also, das ist doch…die Jugend von heute. Ein-Zwei Minuten Vorgeplänkel sind schon zu viel. Da muss es gleich knallen…eieiei. 😉

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    • Mirko 20. Oktober 2015 / 14:27

      Waaas? Jemand hat den Podcast nicht wegen den „interessanten“ Biervorschlägen (von André) abonniert?!

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        • Lukas 21. Oktober 2015 / 22:11

          Das bringt mich auf eine Idee. Macht doch mal eine Folge zu Filmumsetzungen (guten, wie schlechten). Das fände ich sehr interessant

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  6. zwofabian 19. Oktober 2015 / 8:37

    Was zum Henker ist eine Wasserkopfkinddiskussion?

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    • Andre 19. Oktober 2015 / 22:20

      Jochen hat mal gesagt, bei Spielen ist es wie bei einem Kind mit Behinderung, wo man sich freut, wenn es Dinge schafft, die für andere Kinder normal sind. Seitdem ist es sozusagen eine Abkürzung für „Gut für ein Spiel, aber im medialen Gesamtkontext kein großer Wurf“

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  7. Edward 19. Oktober 2015 / 20:19

    Einer meiner Favoriten passt auch in Andrés Japanecke und wehe der Herr Peschke mag es nicht! 😀

    Und zwar NieR.
    Der Herr Schmidt vom anderen Ex-Gamestar Redakteuren Podcast würde dies ein „Obwohl Spiel“ nennen, da NieR so ein Spiel ist, das Spielmechanisch nicht das gelbe vom Ei ist, man ist ein Nahkämpfer mit magischen Fernangriffen, unter anderem.
    Es ist, typisch für den Game Director Yoko Taro, ein handlungsgetriebenes Spiel, ähnlich wie bei den Drakengard Spielen.
    Wenn man den Wasserkopf bedenkt ist die Handlung wirklich sehr gut, vergleicht man mit Film, Buch und Fernsehen ist sie gut, nicht mehr, nicht weniger.
    Wieso ist es dann eines meiner Favoriten? Dazu zwei Namen: Grimoire Weiss und Kainé.
    Zwei wirklich coole Charaktere und mit Grimoire Weiss machen sie das, was ihr vor einiger Zeit mal angesprochen habt. Das man zu Anfang einen interessanten und nicht langweiligen Charakter trifft, z.B. Morte in Planecape:Torment. Und Grimoire Weiss ist einfach wundervoll.
    Gesprochen von dem Synchronsprecher der auch Azura in Azuras Wrath „gesprochen“ oder vielmehr geschrien hat, bedient sich dieser eines eloquenten und arroganten Oxford Englisch Akzents und wird der treue Begleiter von NieR.
    Und Kainé, ja Kainè scheint eine gewisse Konstante von Yoko Taro zu sein, zmd. wenn man mit Drakengard 3 und dem Footage zu NieR 2 vergleicht, weil es dort immer eine weißhaarige junge Frau gibt und zumindest in Drakengard 3 und NieR sind diese immer so dermaßen vulgär, das es manchmal echt heftig wird, in NieR allerdings besser als in Drakengard 3.

    Aber beide haben wundervolle Momente. Drakengard 3 mit den Tauben und Nier eigentlich immer, wenn Weiss und Kainè gegeneinander wettern.

    Das Problem ist halt, beide haben gute Geschichten und, meiner Meinung nach, gute Charaktere, über ein paar kann man streiten, aber darüber hinaus gibt es nichts wirklich herausragendes, es sind zwar Rollenspiele, jedoch sind die Systeme dahinter nicht wirklich besonders. Als ob man vergessen hätte ein Spiel zu machen und nur an der Geschichte gearbeitet hätte.

    Hoffe es wird mit NieR 2 besser.

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  8. Luca 20. Oktober 2015 / 0:04

    Pirates ist echt einfach ein Spiel, wo allein das Segeln intrinsisch Spaß macht, keine Ahnung warum. Böse Zungen würden behaupten, dass Spiel sei nur eine Aneinanderreihung von Minispielen, die sich ständig wiederholen. Ich sehe das jedoch auch nicht so, da das letzlich freie Spielprinzip suchterregend ist (nur noch ein Schiff kapern, eine Stadt erobern, die Treasure Fleet finden usw.). Man setzt sich selbst Ziele und wird nicht ständig mit Nebenquests belästigt. Ich habse sogar mal in einer Partie mir das Ziel gesetzt als Holländer sämtliche andere Kolonialmächte zu ebseitigen und holländische Gouverneure einzusetzten :D. Ein absurdes Ziel, was jedoch unheimlich motiviert hat.

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  9. Marius 20. Oktober 2015 / 16:45

    Kann man Pirates eigentlich heutzutage (ohne Nostalgie-Bonus) noch spielen? Bzw. welche Version sollte jemand, der zu der Zeit noch gar keine Computerspiele gespielt hat, spielen oder sollte man das dann ganz lassen?

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    • Luca 21. Oktober 2015 / 1:08

      Ich empfehle das Remake von 2005 von Firaxis für eine moderne Erfahrung. Wenn es jedoch eine eher nostalgische sein soll und das Feeling auf dem C64 halbwegs wiedergeben soll, kann man Pirates Gold spielen, das grafisch (pixelcharm) halbwegs in Ordnung geht m Vergleich zur C64 Fassung.Spielbar sind eig beide Versionen, jedoch rate ich zu den original Fassungen ab, da diese noch ein paar abschreckende Elemente enthalten (Seestand bestimmen :P).

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    • Andre 21. Oktober 2015 / 22:09

      Kann man noch gut spielen, erscheint höchstens etwas casual.

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  10. firlefanzit 22. Oktober 2015 / 23:16

    Klasse Podcast, dumm nur das ich den so spät entdeckt habe. 28 folgen, das wird dauern.

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  11. noci 23. Oktober 2015 / 12:48

    Erst einmal: Sehr schöne Folge. Eigentlich wie immer.

    Zu recht wurde FarCry2 gebasht, jedoch finde ich die Kartenfunktion durchaus erwähnenswert. Sie ist Teil der Spielwelt und pausiert diese nicht, mit weitreichenden Konsequenzen.

    Beim rumfahren kann man sie auf den Schoß legen. Ob man bei Vollgas durch den Dschungel drauf schmult, muss jeder selbst entscheiden. In die Karte gucken und gleichzeitig ballern, klappt nicht. Unter schwerem Beschuss entspannt den Fluchtweg planen, auch eher blöd. Einfach großartig.

    Fullscreen Karten haben sicher mehr Komfort, fühlen sich aber an wie Fremdkörper.

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  12. Markus 3. November 2015 / 17:13

    Red Dead Redemption ist für mich persönlich ja auch so ein Fall, bei dem ich nicht verstehe, warum es allgemein so extrem gut aufgenommen wurde. Zweifellos ist es ein gutes Spiel und besonders die Umsetzung der Welt gelingt Rockstar (wie üblich) ziemlich gut, aber in seiner Erzählung verschenkt es meiner Meinung nach viel Potenzial.

    John Marston erklät immer wieder seine Motive, mit was ihn die Regierung erpresst und seinen Wandel bzw. seine Abspaltung der Bande. Da wäre es für mein Empfinden jedoch besser gewesen, das nicht nur beiläufig in Dialogen zu erwähnen, sondern tatsächlich zu zeigen. Hätte ich seine Familie vorher erlebt, verstünde ich einige seiner Handlungen und Aussagen deutlich besser. Gleiches bei der Beziehung zu den früheren Bandenmitgliedern. Für den relativ ernsten Ton wird mir das alles viel zu sehr als Aufgabenstellung für die Missionen und zu wenig für eine anständige Narration verwendet. Beim Ende bin ich Andrés Meinung, das gehen sie recht geschickt an und machen damit rückblickend viel wiedergut. Während des Spielens bleibt es für mich allerdings eine Rahmenbedingung, die sie eben für die Missionen gebraucht haben. Davon abgesehen, dass sich der eigentliche Auftrag in den Hauptmissionen ständig wiederholt (reite hin, erschieße ein paar Leute, fertig) und man seitens Rockstar Games kaum versucht, das zu kaschieren, wirkt mir die Geschichte an sich zu gestreckt. Bei jedem „Auftraggeber“ muss man zuerst 5 Missionen machen, um dann einen kleinen Brocken an Information zu erhalten. Ich hatte ständig das Gefühl, dass man so einfach eine zweistündige Handlung auf das Zehnfache verlängern wollte. Insgesamt bleibt mir RDR schlicht zu höhepunktlos, sowohl spielerisch als auch erzählerisch.

    Wobei RDR für mich sogar so ein typischer „für ein Videospiel ist’s gut“-Fall ist. Allein durch einen Protagonisten mit halbwegs verständlichen Beweggründen und Reaktionen hat man vielen Spielen (insbesondere Open-World-Titeln) etwas voraus. Aber selbst wenn man’s nicht im medialen Gesamtkontext sehen will, hätte man da noch mehr rausholen können.

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