Runde #32: Fallout 4 – Das fünftbeste Fallout aller Zeiten!

Zeit für unser Coming (Fall)out (4), Damen und Herren (hö, hö, hö!): Wir diskutieren den letzten großen Rollenspiel-Titel des Jahres, verbunden mit Fragen wie „Ist Bethesda auf den Ubisoft-Zug gesprungen und wenn ja, wo fährt der eigentlich hin?“ oder „Wieso spricht Jochen eine Kaufwarnung aus, nur um dann direkt weitere 50 Stunden spielen zu wollen?“.

An dieser Stelle außerdem eine Vorwarnung: Der Umzug auf unsere neue Homepage Gamespodcast.de steht bevor. Macht euch also vielleicht schonmal ein Bookmark, damit ihr hinterher behaupten könnt, Trendsetter zu sein.

Und natürlich seid ihr weiterhin nur dann gute Menschen, wenn ihr unseren Podcast auf iTunes mit 5 Sternchen bewertet und ein paar nette Worte dazu schreibt. So Zeug mit Verehrung unserer Schlauseinkeit und so!

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39 Gedanken zu “Runde #32: Fallout 4 – Das fünftbeste Fallout aller Zeiten!

  1. Krillfred 15. November 2015 / 3:48

    Also ich habe mir das Spiel gekauft und bevor du aus dem Bunker rauskommt finde ich es super aber danach ist es kein richtiges Fallout mehr.
    Für mich ist alles danach nur „Städte“ aufbauen,sammeln,jagen und craften.Die Story,Dialoge, Charakter der Hauptperson und NPC’s sind kaum bis gar nicht vorhanden.Gerade das hat Fallout ausgemacht. Dabei finde ich hätte man aus der Hintergrundstory vom Main-Charakter richtig viel rausholen können.

    Ich habe das Gefühl ich spiele in einer Welt wo es nur Raiders/Ghulzombies gibt und Städte verlassen sind und das meine ich nicht als Kompliment.Generell trifft man wenige NPC unterwegs.

    Also The Witcher 3 hat seine Versprechen gehalten, Fallout 4 leider nicht .

    Ich habe den Podcast noch nicht gehört ,weil ich Angst habe das ihr Spoilert.Wird da gespoilert?

    Trotz allem habe ich noch die Hoffnung das es besser wird, ansonsten ist meine einzige Hoffnung was Open World RPG angeht Xenoblade Chronicle X.

    P.S.:Fand die Story von Fallout Tactics bis jetzt besser als Fallout 4.

    Gute N8

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    • Andre 15. November 2015 / 7:28

      Wir spoilern nur den Anfang und welche Fraktionenen es gibt.

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      • Simon 15. November 2015 / 16:57

        Also wenn ihr alle Spieler Fraktionen spoilert ist das schade.

        Ich finde es ist ein gelungenes bethesda Spiel. Die Story fand ich bis jetzt noch in keinem gut, einzelne quests sind es jedoch. Insofern ordnet sich für mich fallout gut mit oblivion, skyrim und fallout 3 ein.

        Andre du als Insider kannst dich vielleicht etwas besser darüber äußern, warum spieleschmieden so große Probleme haben alte Laster die wohl bekannt sind abzulegen.

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  2. Nikolas Bund 15. November 2015 / 12:07

    Die wirklich wichtige Frage wäre, mit wem würdet ihr lieber die Endzeit verbringen und mit wem hätte man die besten Überlebenschancen?

    Mit Herrn Peschke od.
    Herrn Gehbauer?

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    • Jochen 15. November 2015 / 15:57

      Der Herr Gebauer schreibt sich ohne h, fühlen Sie sich hiermit bitte streng angeschaut!

      Außerdem sind die Überlebenschancen mit mir natürlich viel größer. Zum einen, weil André garantiert an das Gute in der Deathclaw da vorne glauben würde, zum anderen, weil er sich früher oder später selbst vergiftet: Der kann ja an keinem Getränk vorbeilaufen, ohne zu denken, oha, das kenne ich noch nicht, das sieht ulkig aus, das trinke ich gleich mal weg.

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      • Andre 15. November 2015 / 17:27

        Rüdiger Nehberg sagt, Trial and Error sind das 1×1 des Überlebens! Du verdurstest doch neben einem Kasten Warsteiner!

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        • Jochen 15. November 2015 / 17:39

          Das ist ja auch der richtige Umgang mit einem Kasten Warsteiner, du Amateur!

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  3. rammmses 15. November 2015 / 14:07

    Spiele es seit ca. 20 Stunden mit großer Begeisterung. Haut mich nicht mehr so sehr um wie Fallout 3 vor 8 Jahren (hat sich auch erschreckend wenig getan seitdem). So nach Witcher 3 wirkt es teilweise recht altbacken, vor allem immer noch diese Ladezeiten zwischen den Räumen In den 5 Jahren seit Skyrim hätte man doch mal eine neue Engine auf die Beine stellen können. Aber diese Atmosphäre! Und das neue Diaogsystem und Crafting sind riesige Verbesserungen, ebenso wie das sinnvoll entschlackte Charaktersystem. Na gut, bin gespannt auf den Podcast und hoffe es kommen keine Endgame-Spoiler 😉

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    • Dober 15. November 2015 / 16:23

      Das mit den Ladezeiten zwischen den Räumen …

      Ich bin mir ziemlich sicher ein Interview mit einem Bethesda-Mitarbeiter gesehen zu haben (vermutlich sogar Pete Hines?), der kurz vor Release der neuen Konsolengeneration gesagt hat, dass der viele RAM in den neuen Konsolen dazu genutzt wird ihre Welten zu optimieren und hat als konkretes Beispiel angegeben endlich Ladezeiten beim Betreten von Gebäuden entfernen zu können. Sieht man ja, wie wunderbar das geklappt hat.

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      • Andre 15. November 2015 / 17:28

        Ich dachte auch, das gelesen zu haben, konnte es dann aber nucht mehr finden…

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        • Jochen 15. November 2015 / 17:40

          Wenn ich mich nicht täusche, hat Todd Howard das in dem Video-Interview mit yours truly gesagt.

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      • rammmses 15. November 2015 / 18:00

        Wenn er das wirklich gesagt hat, ist das sehr dreist. Es gibt genauso viele Instanzen wie bei morrowind, teilweise wird auch der Keller eines Hauses extra geladen, während die Außenwelt frei erkundbar ist. Ziemlich krass, dass sie nun seit 15 Jahren auf dasselbe technische grundgerust setzen. Mit dem ram der Konsolen hat das auch nichts zu tun, gta 5 bekam es auf ps3 mit einer weit größeren und detaillierteren Welt hin ohne ladezeiten.

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        • Andre 15. November 2015 / 18:07

          Wie ich im Podcast schon sagte: Solche Serien benutzen oft sehr wichtige, eigens programmierte Systeme, die man nur mit enormen Aufwand auf ein anderes technisches Grundgerüst übertragen kann. Bei Bethesda sind es zB sicher die Animations- und KI-Systeme die mit der Open World interagieren, die Persistenzen (das Dateisystem, dass die Platzierung aller Objekte etc verwaltet ist sicher nen Brocken) etc. Call of Duty bleibt aus dem gleichen Grund ja seit Ewigkeiten auf der gleichen Engine.

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          • rammmses 15. November 2015 / 18:25

            Wobei weder call of duty noch assassins creed so alt sind und zudem jährlich erscheinen. Vor allem aber ist ja das zugrunde liegende System von Bethesda veraltet mit ki routinen usw. Einmal tabula rasa und komplett neu anfangen wäre längst überfällig, nach dem großen erfolg von skyrim wäre der aufwand sicher drin gewesen. Oder wollen die auch in 10 Jahren noch dasselbe System und Interface verwenden? Wobei solange es immer wieder für 90er Wertungen reicht 😉

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          • Andre 15. November 2015 / 18:37

            IMO ist ihr Sandbox-Ansatz extrem Fehleranfällig wegen der ganzen interagierenden Systeme. Vermutlich sind sie heilfroh, dass es einigermaßen beherrschbar ist. Risikomanagement ist ja bei AAA-Titeln Prio #1. Ohne erheblichen Druck, ändern die nix, IMO.

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  4. Marc 15. November 2015 / 15:53

    Habt ihr mir die Lust auf Fallout 4 ausgetrieben 😦 Da warte ich mal ab was die Mod-Community daraus macht, aber Fallout 4 wird wohl erstmal nicht mein Weihnachtsspiel.

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    • Jochen 15. November 2015 / 15:59

      Im Idealfall hast du jetzt die Lust verloren, spielst es in einem Jahr voll gemoddet und mit sämtlichen DLCs und denkst dann, dass die beiden Penner vom Podcast ja wohl mal sowas von überhaupt keine Ahnung hatten.

      Das jedenfalls sollte ich machen …

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      • Marc 15. November 2015 / 16:04

        Na gut, dann halt entweder Pillars of Eternity oder voll gemoddetes Skyrim für den Weihnachtsurlaub 🙂

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  5. Silvio Volkmann 15. November 2015 / 18:26

    Sorry Andre.
    Der Link weiter oben bezog sich auf Deine Aussage über die Entwicklungszeit von Fallout 4 bei ca. Minute 30 des Podcast.

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  6. Silvio Volkmann 15. November 2015 / 18:28

    Irgendwie geht das mit der Zeitmarke nicht. Bei Minute 42:11 äußert sich Todd zur Entwicklungszeit.

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  7. enlagom 15. November 2015 / 19:43

    Persönlicher Newsticker: Nach 25 Stunden in Fallout 4 bin ich heute darauf gekommen wie ich einen Begleiter dazu bringe eine andere Rüstung oder Waffe zu benutzen (ich muß sie natürlich noch aktivieren, nachdem sie in dessen Inventar ist). Und das nachdem ich hunderte Stunden F3 und FNV gespielt habe (mir selbst auf die Schulter klopfe).

    Aber die Welt, ich finde sie sehr toll und atmosphärisch (nachdem ich eine vernünftigen Shader verwende). Ich hab sehr viel Spaß darin.

    Und: Aber die Gamestar, die hat doch die Bedienung eh abgewertet, mit 1 (einem) Punkt. Das fand ich doch… niedlich.

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  8. SunlessDawn 15. November 2015 / 21:51

    Ich geh jetzt nur mal auf den Anfang ein weil ich allem anderen 100% zustimmen kann was ihr gesagt habt und das ganze auch unterhaltsam verpackt habt 🙂

    Mit persönlich hat der komplette Anfang des Spiel nicht gefallen weil er so unendlich lieblos war. Das Charaktererstellen vor de mSpiegel war noch ok aber danach wird die Chance nicht genutzt einem die Welt näher zu bringen oder die Charaktere. Das man dann zufällig 2 Minuten bevor der Atomkrieg los geht den Vaultzutritt bekommt, geschenkt. Aber wie man dann da durchhetzt mit dem Storytelling ist schon lächerlich.
    Wache an der Vault: Ihr kommt hier nicht rein! Oh ein Mann und eine Frau mit einem Baby, ja stimmt der Beschreibung nach seid ihr die, die auf der Liste stehen, kommt rein!“… lang nicht mehr so gelacht. Es wird sich nicht die Mühe gemacht die Vault zu erklären, das erledigen dann die armseligen Einträge im Computer.
    Zu dem entführten Baby: ich bekomme nicht mal einen Hinweis wann das Baby entführt wird. Da ich danach weiter im Cryoschlaf bin könnte das vor 50, 100 oder 200 Jahren passiert sein was interessiert es mich da was mit meinem Baby passiert ist, is warscheinlich eh schon tot und mit ihm alle die daran beteiligt waren^^

    Für mich ist das wieder ein Segen dass es Let’s Plays gibt. Die ersten 2 Stunden haben mir persönlich schon gereicht um mir das Spiel nicht zu holen.
    Und euch beiden Danke das ihr es so schön auseinandergenommen habt 🙂

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  9. Ben 15. November 2015 / 22:00

    Hi! Ich habe eine geteilte Meinung zum Spiel. Ich selber habe Fallout 3 und New Vegas nicht gespielt, ebenso hat mich Skyrim nicht wenigen Stunden kaltgelassen. Zugegeben sind dies keine guten Voraussetzungen um mit Fallout 4 seinen Spaß zu haben. Ich kann Jochen im Großen zustimmen, kann aber noch hinzufügen, dass das Spiel mich (wie alle Bethesda-RPGs) in eine Welt wirft, wo ich (rein subjektiv) vielleicht auch einfach überfordert bin. Ich habe damals Morrowind mehrmals angefangen, aber nach jeweils wenigen Stunden aufgegeben. Deswegen die geteilte Meinung von mir zum Spiel. Als schlechtes Spiel würde ich es nie bezeichnen, weil es objektiv kein schlechtes Spiel ist und mich die Bethesda-RPGs aber einfach nicht anheizen.

    Ich habe jetzt 5 Stunden hinter mir und muss leider wieder aufgeben. Als Casual würde ich mich nicht bezeichnen (die Dark Souls-Reihe spiele ich sehr gerne – ebenso z.B. alte King Field-Spiele) aber irgendwie machen mir die Spiele keinen Spaß. Schade.

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  10. filsinger2013mobijunkie 16. November 2015 / 9:25

    Hallo ihr zwei,
    glücklierweise seid ihr über meine Rezension gestolpert und habt davon in diesem Podcast berichtet (ca. 5:30min). Wie habt ihr diesen abschließend interpretiert? 🙂
    Viele Grüße,
    Martin

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  11. Thomas 16. November 2015 / 11:57

    Schade finde ich, wie wenig anscheinend mit einem Helden angefangen wird, der noch die alte, unzerstörte Welt kennt. Das hatte mich in den Trailern gereizt. Fallout 3 wechselte auf 3D-Erkundung und Fallout 4 hätte mit dem vorher-nachher-Abgleich wiederum einen neuen Blick auf die Apokalypse ermöglichen können. Naja, hätte, hätte, hätte.

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    • SunlessDawn 16. November 2015 / 21:23

      Guter Hinweis. Das Spiel hätte so spannend beginnen können, in dem man erst einmal eine Art Tutorial in der alten Welt spielt, sie kennen lernt und dann in die Vault muss. So viel vergebenes Potenital…

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      • Krillfred 17. November 2015 / 4:07

        Also das einzige mal wo ich es jetzt gesehen habe das es ein Vorher/Nachher Vergleich gibt. Ist bei dem Baseball Typen in Diamond City .Wo er dir erklärt wie Baseball früher gespielt wurde und du sagen kannst wie es wirklich war.Das fand ich ganz witzig aber leider kommt das zu selten.

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  12. rammmses 16. November 2015 / 22:34

    Ach herrje, ein bisschen überdramatisiert ihr schon. Grundsätzlich kann ich allen Kritikpunkten zustimmen. Das Interface/Inventarmanagement ist zwar teilweise fummelig, aber ihr unterschlagt etwas, wie genial die Idee mit dem Pipboy eigentlich ist. Statt wie bei Witcher 3 und co., alles in irgendwelche Menüs auszulagern, ist das hier direkt sinnvoll ins Spiel eingebunden. Vor allem, wenn man dann Holotapes abspielt ist die Immersion wirklich gut. Dass Item-Bezeichnungen teilweise nicht reinpassen (per R3 aber anzeigbar) ist natürlich ungünstig, aber so grundsätzlich finde ich das ein sehr tolles System. Mir würde auch kein ähnlich komplexes Konsolen-RPG einfallen, dass das besser macht. Witcher, Dragon Age usw. haben alle mit ihren komplexen Menüs zu kämpfen, insgesamt finde ich, dass es Fallout mit dem Pipboy am besten und vor allem ansehnlichsten löst, auch wenn da sicher noch Raum nach oben ist.
    Das neue Dialogsystem empfinde ich auch als große Verbesserung und ganz sicher nicht „kaputt“. Die Optionen machen Sinn und ich finde den sprechenden Hauptcharakter und die deutlich natürlicheren Gespräche als wesentlich angenehmer. Weniger Tiefe würde ich auch nicht sagen. Ist auch recht aufwendig umgesetzt, es gibt etwa für jeden (!) Charakter einige eigene Sprüche, die er sagt, wenn man sich etwas Zeit lässt mit der Antwort. Dann werden die schon mal ungeduldig 😉 Was die „vielleicht“ Option im Handelsmenü soll, erschließt sich mir allerdings auch nicht.
    Zu guter letzt müsst ihr vorsichtig sein mit „Casualisierung“, Fallout 4 ist nicht weniger komplex als die Vorgänger. Das Charaktersystem finde ich sehr interessant und ich muss auch bei Level 30 jedes Mal überlegen, was ich wähle. Habe mich stark auf Crafting geskillt, aber ein paar Kampffähigkeiten sind auch ganz sinnvoll, aber welche… Es gibt um die 300 Punkte zu verteilen in der Theorie, während das Spiel auf max. ca. 50 Level designt ist (Gegnerhöchstlevel). Man kann also – anders als sonst bei Bethesda – nicht einfach alles skillen.
    Zu guter Letzt geht es auch immer darum, Maß zu halten. Klar, hat Fallout 4 seine Schwächen, aber von „Kaufwarnung“ zu sprechen, finde ich arg übertrieben. Allerdings muss ich auch zustimmen, dass es nicht gut für die Entwicklung des Mediums ist, wenn die Presse alle Fehler ignoriert und wenig kritisch ist. Aber mit der Wertungsinflation ist das eh so eine Sache, der recht kritische Gamestar-Test hat zwar eine 87, aber schaut mal in die Kommentare, das wird heute anscheinend schon als „Vollschrott“ interpretiert, weil keine 9 davor steht…
    Achso, und übrigend gibt es in den Ladebildschirmen viele Erklärungen zum Spiel und Steuerung, die ingame aber tatsächlich unzureichend erklärt werden. Aber es gibt die Hinweise. War bei Fallout 3, New Vegas oder Skyrim aber auch nicht anders, die ihr rückblickend ein wenig verklärt in Bezug auf Zugänglichkeit. Bethesda macht Sandbox, wer auf endlose Tutorials steht, sollte mal bei Assassin’s Creed reinschauen 😉

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    • Andre 17. November 2015 / 9:28

      Deswegen sage ich ja auch immer dazu, dass unsere „Wertungen“ im Vakuum stattfinden, ohne jetzt Rücksicht auf irgendwelche vorhergehenden Wertungen nehmen zu müssen oder dergleichen. Zudem war ja Teil des Arguments, dass man viel Mängel bei Bethesda zu lange schon einfach hinnimmt (Jochen sagt ja auch, dass die Spiele für ihn ohne Mods oft unspielbar waren). Allzu verklärt finde ich das da nicht. Dass man aber die Kritikpunkte an den alten Titeln weniger präsent hat, ist dennoch klar. Da kann uns immer was durch die Lappen gehen.

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      • Silvio 17. November 2015 / 21:51

        Du meinst damit die Wertungenim Podcast und nicht die in der Gamestar, oder?

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        • Andre 17. November 2015 / 22:07

          Selbstverständlich, ja. Bei der GameStar muss man zumindest zu einem gewissen Grad darauf achten, dass sie im bisherigen Wertungskanon Sinn ergeben. Wir haben den Luxus, sowas ignorieren zu können.

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  13. Sascha B 16. November 2015 / 23:10

    Nur mal eine Sache am Rande, man kann sehr voll die Steuerung anpassen, also bitte nicht Kritiken üben die nicht zutreffend sind.

    Auch finde ich – wie Andre – dass das Shooter-Element um einiges besser geworden ist und muss auch mal sagen das New Vegas das schlechteste Fallout ist, ist nicht mehr als ein warmer Aufguss vom grandiosen Fallout 3.

    Für die, die jetzt wirklich die Lust am Spiel verloren haben, das was da gesagt wird ist A nur eine persönliche Meinung und B sollte man sich immer seine eigene Meinung bilden und nicht auf andere hören!

    Fallout 4 hat einige Schwächen aber das ist einem doch klar wenn man ein Bethesda Spiel kauft, das macht es aber nicht schlechter und es bleibt ein unglaublich gutes Rollenspiel. Also ich gebe hier sehr wohl eine Kaufempfehlung, denn ich benötige keine Mods die irgendwas „verbessern“, denn zum einen verfälschen sie das Spiel, zum anderen kommt man auch super mit dem klar dass das Spiel einem gibt.

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    • enlagom 17. November 2015 / 18:13

      Die Steuerung kann man leider nicht vollständig anpassen, da es „hard locked“ Tasten gibt. Diese kann man nur mit zB. einem externen Programm wie AutoHotKey anpassen.

      FNV mochte ich anfangs übrigens gar nicht, vor alles wegen des Western Settings. Aber es macht so vieles richtiger als Fallout 3. Es hat eine wesentlich bessere Shootermechanik, einen Hardcore Modus, das bessere Crafting und die meiner Meinung nach besseren Dialoge und Quests.

      Und, wenn ich mich nicht täusche, ist es die Natur einer Mod ein Spiel zu verändern. Aber ein User Interface Mod verfälscht es nicht.

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  14. Luca 16. November 2015 / 23:58

    Ich bin mit der Main Quest schätzungsweise 3/4 durch (bereits einer Fraktion angeschlossen) und finde den Ansatz mit den künstlichen Menschen (Synth) als alter P.H.Dick Fan gut, jedoch macht Bethtesda da viel zu wenig drauf. Wie seht ihr das ? Selbst wenn man sich am Ende dem *Achtung Spoiler* dem Insititut anschließt, wird diese Tehmatik kaum witer vertieft, lediglich QUests von der Stange (stoppe Runner A, deaktiviere Runner B) sind um dieses Thema gestrickt. Da hätte man bei weitem mehr rausholen können.

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    • Andre 17. November 2015 / 9:23

      Ja, die Synths waren erst meine größte positive Überraschung und dann die größte Enttäuschung. Spreche im Podcast ja an, mit dem Sklaverei-Subthema. Mehr kann ich nicht sagen, weil Spoiler.

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  15. Andi 17. November 2015 / 10:19

    Nur kleiner Randspoiler zum Thema Sklaverei-Defizit:
    http://fallout.wikia.com/wiki/Kid_in_a_Fridge

    Aber ich muss euch beiden zustimmen und dachte dasselbe wie Jochen als er meinte man haette bis Neujahr warten muessen mit dem Kauf. Die Useability des Spiels ist grausig. Ich fand ab Level 15+ heraus, dass man bei den Perks mithilfe der gedrueckten rechten Maustaste nach unten scrollen kann.

    Ich kann auch nur unterschreiben, dass die Minuteman die wohl langweiligste Fraktion im Spiel ist.

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  16. Peter 21. November 2015 / 21:39

    Schon krass, wie stark die Eindrücke auseinandergehen. Jörg Langer hätte bei GamersGlobal am liebsten eine 10.0 vergeben, wurde vom Haupttester dann aber auf eine 9.5 runtergehandelt.

    Den Vorwurf es sei kein echtes Fallout habe ich bei Fallout 3 ziemlich oft gehört, bei Fallout 4 kaum noch. Eher hat die schwache Grafik für Kritik unter den Spielern gesorgt.

    Ich finde diese „Lazy Devs“-Vorwürfe ehrlich gesagt ziemlich überheblich. Es ist immer noch sehr komplex ein Videospiel zu erstellen und Bethesda hat auch nicht die Manpower eines Ubisofts. Die haben mit Sicherheit ihr Bestes gegeben und sich bei den Änderungen etwas gedacht.

    Das heißt nicht, dass man das Spiel nicht mögen oder nicht enttäuscht sein darf, aber diese Vorwürfe Richtung Entwickler sind meiner Meinung nach unfair. Andre ist ja immer noch in der Branche. Gibt es da keinerlei Möglichkeit nach Release mit einem Entwickler von Bethesda zu plaudern? Vielleicht nach dem Weihnachtsgeschäft, damit die PR-Abteilung keine Schnappatmung kriegt.

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